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'Sicherheit' im öffentlichen Sprachgebrauch

Eine diskurslinguistische Analyse, Sprache und Wissen (SuW) 37

Erschienen am 06.08.2018, 1. Auflage 2018
129,95 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783110602937
Sprache: Deutsch
Umfang: IX, 385 S.
Format (T/L/B): 2.5 x 23.5 x 16.5 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

In öffentlichen Diskursen seit dem 11. September 2001 lässt sich ein vielschichtiger Sprachgebrauch von Sicherheit beobachten. Der Vermutung, dass mit Sicherheit eine zentrale gesellschaftliche Legitimationsvokabel der jüngeren Vergangenheit vorliegt, geht die vorliegende Studie mit diskurslinguistischen Mitteln der Düsseldorfer Schule nach. In den Diskursen des 11. September 2001, der Eurokrise und der NSA-Affäre werden die Mechanismen der sprachlichen Etablierung gesellschaftlicher Sicherheits-Wirklichkeit analysiert. Die Untersuchung zeigt, wie als existenziell perspektivierte Bedrohungsszenarien den Aufstieg von Sicherheit zu einem politischen Schlüsselbegriff ermöglichen. Mit dessen u. a. aus religiöser, staatstheoretischer und anthropologischer Semantik bezogener persuasiver Kraft werden politisch umstrittene Maßnahmen legitimierbar; entsprechend vehement konkurrieren die politischen Akteure um das Mehrheiten verheißende Etikett der Sicherheitsgewährleistung. Die in den Diskursen beobachtbaren Konzepte gesellschaftlicher Problemlösung zeugen von Machbarkeit und Beherrschbarkeit und untermauern die gesellschaftliche Bedeutsamkeit der Leitvokabel Sicherheit gerade in als Krisen erlebten Zeiten.

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Autorenportrait

Annelie Schmidt, University of Bayreuth, Germany.

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