Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783433029930
Sprache: Englisch
Umfang: 96 S., 18 s/w Illustr., 3 s/w Tab., 21 Illustr.
Format (T/L/B): 1.4 x 24 x 17 cm
Einband: kartoniertes Buch
Beschreibung
Angesichts der zunehmenden Verkehrsdichte und -lasten auf Schienenwegen einschl. Tunnelbauwerken sowie des Ausbaus der Hochgeschwindigkeitsnetze weltweit kommt die Betonbauweise der Festen Fahrbahn zunehmend zum Einsatz. Nach ersten Erprobungen in den 1970er-Jahren und mehr als vier Jahrzehnten Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Festen Fahrbahn wurde ein Entwicklungsstand erreicht, der die Anwendbarkeit der Festen Fahrbahn als Alternative zum Schotteroberbau bestätigt. Dieses Buch spiegelt den aktuellen Stand der Technik der Festen Fahrbahn wider und beschreibt die grundlegende Bemessung der Tragplattenkonstruktion. Es werden wichtige konstruktive Hinweise für die Feste Fahrbahn auf dem Erdbauwerk und im Bereich von Tunneln gegeben. Es folgt eine Beschreibung der technischen Historie zur Entwicklung der Festen Fahrbahn auf Brücken und den daraus resultierenden Erkenntnissen für die Brückenkonstruktion. Der aktuelle Stand der Festen Fahrbahn im Weichenbereich, wichtige Hinweise zu konstruktiven Details der Entwässerung, den Übergängen und der Befahrbarkeit mit Straßenfahrzeugen und Erfahrungen zur Instandhaltung runden das Thema ab. Seit 1906 begleitet der Verlag Ernst & Sohn mit dem Beton-Kalender die Entwicklung des Stahlbeton- und Spannbetonbaus. Dieses Buch sollte das Fortschreiten des Eisenbetonbaus jährlich begleiten, und zwar so lange, bis die "stürmische Entwicklung", so der erste Herausgeber Fritz von Emperger (1862-1942), der Bauweise ein Ende gefunden hätte. Ausgewählte Kapitel des Beton-Kalender werden in der neuen englischsprachigen Reihe BetonKalender Series dem internationalen Markt zur Verfügung gestellt.
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Autorenportrait
Die Autoren sind aktiv in Planung, Testbetrieb, Betrieb und Inspektion von Bahnstrecken sowie an F&E-Projekte beteiligt. Univ.Prof. Dr.Ing. Stephan Freudenstein studierte Bauingenieurwesen an der TU München. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit bei der Heilit + Woerner Bau AG wurde er 1997 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Bau von Landverkehrswegen der TU München. Im Jahr 2002 wechselte er zur Pfleiderer Infrastrukturtechnik GmbH in Neumarkt/Opf., der späteren RAILONE GmbH, wo er die Abteilung Technik und Entwicklung leitete und für das Geschäftsfeld Spannbetonschwelle sowie diverse FesteFahrbahnProjekte auf nationaler und internationaler Ebene technisch verantwortlich war. Seit 2008 ist Prof. Freudenstein Ordinarius am Lehrstuhl für Verkehrswegebau an der TU München und Direktor des gleichnamigen Prüfamtes in Pasing. Die Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit liegen auf der konstruktiven Gestaltung von Straßen und Eisenbahnoberbausystemen sowie Flugbetriebsflächen. Er arbeitet in zahlreichen nationalen und europäischen Normenausschüssen und Sachverständigenausschüssen mit. Dr.Ing. Konstantin Geisler studierte Bauingenieurwesen an der TU München (2010). Er promovierte dort im Jahr 2016 und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl und Prüfamt für Verkehrswegebau. Dipl.Ing. Tristan Mölter studierte Bauingenieurwesen an der TU München. Seit 2000 ist er Arbeitsgebietsleiter Lärmschutz, Brückenausrüstung, Hilfsbrücken im Technik und Anlagenmanagement Brückenbau (I.NPF 21 (T)) bei der DB Netz AG der Deutschen Bahn in München, Germany. Er ist Vorsitzender des Fachausschusses Konstruktiver Ingenieurbau (FA KIB) des VDEI und arbeitet in zahlreichen weiteren technischen Ausschüssen mit. Dipl.Ing. Michael Mißler studierte Bauingenieurwesen an der TU Darmstadt. Als Team und Projektleiter ist er seit 1999 fachlich verantwortlich für die Themen Feste Fahrbahn und Gleislagestabilität in der Abteilung Technologiemanagement Fahrwegtechnik bei der DB Netz AG der Deutschen Bahn in Frankfurt/Main. Von Seiten der DB Netz AG hat Hr. Mißler die Weiterentwicklung der Festen Fahrbahn maßgeblich vorangetrieben. Im Rahmen seiner zentralen technischen Verantwortung arbeitet er seit dem in zahlreichen deutschen und europäischen Expertenausschüssen. Dipl.Ing. Christian Stolz studierte Bauingenieurwesen an der TH Köln. Seit 2010 ist er Projektreferent Oberbautechnik Feste Fahrbahn in der Abteilung Technologiemanagement Fahrwegtechnik bei der DB Netz AG der Deutschen Bahn in Frankfurt/Main. Er arbeitet in zahlreichen technischen Ausschüssen, darunter im DIN Normenausschuss 0870001 AA "Infrastruktur", DIN Unterausschuss "Feste Fahrbahn", CEN TC 256/SC 1/WG 46 "Ballastless Track".
Leseprobe
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Inhalt
1 Introduction and state of the art1.1 Introductory words and definition1.2 Comparison between ballasted track and ballastless track1.3 Basic ballastless track types in Germany - the state of the art1.3.1 Developments in Germany1.3.2 Sleeper framework on continuously reinforced slab1.3.3 Continuously reinforced slab with discrete rail seats1.3.4 Precast concrete slabs1.3.5 Special systems for tunnels and bridges1.3.6 Further developments1.3.7 Conclusion1.4 Ballastless track systems and developments in other countries (examples)2 Design2.1 Basic principles2.1.1 Regulations2.1.2 Basic loading assumptions2.2 Material parameters - assumptions2.2.1 Subsoil2.2.2 Unbound base layer2.2.3 Base layer with hydraulic binder2.2.4 Slab2.3 Calculations2.3.1 General2.3.2 Calculating the individual rail seat loads2.3.3 Calculating bending stresses in a system with continuously supported track panel2.3.4 System with individual rail seats2.3.5 Example calculation2.4 Further considerations2.4.1 Intermediate layers2.4.2 Temperature effects2.4.3 Finite element method (FEM)3 Developing a ballastless track3.1 General3.2 Laboratory tests3.2.1 Rail fastening test3.2.2 Testing elastic components3.2.3 Tests on tension clamps3.3 Lateral forces analysis4 Ballastless track on bridges4.1 Introduction and history4.1.1 Requirements for ballastless track on bridges4.1.2 System-finding4.1.2.1 Geometric restraints4.1.2.2 Acoustics4.1.2.3 Design4.1.3 System trials and implications for later installation4.1.4 Measurements during system trials4.1.5 Regulations and planning guidance for laying ballastless track on bridges4.1.6 The Cologne-Rhine/Main and Nuremberg?Ingolstadt lines4.1.7 VDE 8 - new forms of bridge construction4.2 Systems for ballastless track on bridges4.2.1 The principle behind ballastless track on long bridges4.2.2 Ballastless track components on long bridges4.2.3 Ballastless track on short bridges4.2.4 Ballastless track on long bridges4.2.5 The bridge areas of ballastless tracks4.2.6 End anchorage4.3 The challenging transition zone4.3.1 General4.3.2 The upper and lower system superstructure way and bridge4.3.4 General actions and deformations at bridge ends4.3.5 Summary of actions4.3.6 Supplementary provisions for ballastless track on bridges and analyses4.3.7 Measures for complying with limit values4.3.8 Summary, consequences and outlook5 Selected topics5.1 Additional maintenance requirements to be considered in the design5.2 Switches in ballastless track in the Deutsche Bahn network5.3 Ballastless track maintenance5.4 Inspections5.4.1 General5.4.2 Cracking and open joints5.4.3 Anchors for fixing sleepers5.4.4 Loosening of sleepers5.4.5 Additional inspections5.5 Ballastless track repairs5.5.1 Real examples of repairs5.5.2 Renewing rail seats5.5.3 Repairing anchor bolts5.5.4 Dealing with settlement5.5.5 Defective sound absorption elements5.6 Drainage5.6.1 General5.6.2 Draining surface water5.6.3 Drainage between tracks5.6.4 Strip between tracks5.6.5 Cover to sides of ballastless track5.7 Transitions5.7.1 General5.7.2 Transitions in substructure and superstructure5.7.3 Welding and insulated rail joints5.7.4 Transitions between bridges/tunnels and earthworks5.7.5 Transitions between ballastless and ballasted track5.7.6 Transitions between different type of ballastless track5.8 Accessibility for road vehicles5.8.1 General5.8.2 Designing for road vehicles5.8.3 Designing for road vehicle loads5.9 Sound absorption elements5.9.1 General5.9.2 Construction and acoustic requirements5.9.3 Special requirements for materials and constructionReferences