Beschreibung
Helmut Fiedler rekonstruiert Motive und Motivkonstellationen für die Wahl des Lehrerberufs von Ostdeutschen, die in einem (berufs-)biographischen Prozess zur Waldorfpädagogik und Anthroposophie gefunden haben und an Waldorfschulen unterrichten. Den Befragten gelang mit ihren biographischen Ressourcen ein erfolgreicher biographischer Übergang nach 1989/90. Die Suche nach einem neuen Weltbild begann schon zu DDR-Zeiten und war geprägt durch ein Interesse am Mitmenschen, an der Freiheit sowie an einer Pädagogik, in deren Mittelpunkt das Kind steht. Die befragten WaldorflehrerInnen sind engagiert an ihren Schulen tätig und stehen für einen unverkrampften Umgang mit Anthroposophie und Waldorfpädagogik. Die Biographien machen deutlich, dass die Persönlichkeit des Lehrers zentral ist und in der Aus- und Weiterbildung eine größere Rolle spielen sollte.
Autorenportrait
Dr. Helmut Fiedler ist Lehrer für Geschichte, Geographie, Wirtschaft und Politik an der Freien Waldorfschule Leipzig.
Inhalt
Einleitung und Entwicklung der Fragestellung.- Theoretische Rahmung.- Voruntersuchung.-Hautpuntersuchung.-Erfahrungen und Anregungspotentiale einer pädagogischen Wende: das Finden einer (pädagogischen) Heimat.
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