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Liebe im Fokus der Paartherapie

Erschienen am 25.04.2003
16,00 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783608910810
Sprache: Deutsch
Umfang: 255 S.
Format (T/L/B): 3 x 23.5 x 16 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Obwohl es zumeist Liebesprobleme sind, die Paare zu einer Therapie veranlassen, ist die Liebe eine vernachlässigte Dimension in der Paartherapie. Weil das Thema Liebe in der Ausbildung zum Paartherapeuten nicht vorkommt, fehlen praktische Empfehlungen im Umgang damit. Deswegen kommt die Liebe des Paares auch in der Paartherapie meist nicht zur Sprache, zumal Kommunikation und sexuelle Verhaltensweisen als leichter veränderbar gelten als Gefühle. Allenfalls wird gewarnt vor zu hohen Erwartungen an Liebesbeziehungen. Mit mehr Wissen und Kenntnis um die Liebe kann es Therapeuten jedoch gelingen, dem zentralen Anliegen von Paaren besser gerecht zu werden. Das Buch richtet sich in erster Linie an Paar- und Familientherapeuten sowie an Eheberater. Es bietet zwar keine Patentrezepte dafür an, wie Liebesbeziehungen herzustellen oder zu erhalten sind, erweitert aber die Denk- und Handlungsspielräume im therapeutischen Umgang mit dem Phänomen Liebe. Konkrete Hinweise für den Praktiker veranschaulichen das diagnostische und therapeutische Konzept der Autorin. Ausführliche Fallbeispiele runden das Buch ab.

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Autorenportrait

Priv.-Doz. Dr. phil., Dipl.-Psych., Paar- und Familientherapeutin, hat von 1990 bis 1999 als Oberassistentin der Psychiatrischen Poliklinik der Universität Zürich mit Professor Jürg Willi zusammengearbeitet. Sie ist heute stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie am Universitätsklinikum Heidelberg.

Leseprobe

InhaltsangabeKapitel 1. Einführung 1.1. Die Liebe wird (wieder) entdeckt 1.2. Paartherapeuten beschreiben die Liebe 1.3. Eigene Befunde zur 'Liebe' Kapitel 2. Gesellschaftlicher Kontext 2.1. Paarbeziehungen im Spannungsfeld von Liebe und Ökonomie 2.2. Zur Geschichte der Liebesehe     Das Ideal der romantischen Liebe im 18./19. Jahrhundert     Liebesehe heute 2.3. Die Paarbeziehung als Kommunikationssystem     Liebe als Kommunikationscode     Die Handlungslogiken von Liebe und Partnerschaft     Das Spannungsverhältnis von Liebe und Partnerschaft Kapitel 3. Liebe aus psychologischer Sicht 3.1. Zur Phänomenologie der Liebe     Zur Entstehung der Liebe     Mythologische und psychoanalytische Sicht        Erklärungen der Verliebtheit nach Platon        Erklärungen der Verliebtheit nach Freud     Verliebtheit 'emotionaler Normalzustand'     Exkurs: Persönlichkeit und Beziehung        Die zwiespältige Natur der Liebe     Die verschiedenen Facetten der Liebe        Erscheinungsformen der Liebe        Empirisch ermittelte Liebesstile und Liebesarten        Zusammenfassung 3.2. Liebe aus beziehungspsychologischer Sicht     Ein strukturelles Rahmenkonzept der Paarentwicklung     Epigenese: Entwicklung zur Gegenseitigkeit     Von der Liebe als Entwicklungsanstoß zur Ehe als Individuationsweg     Zusammenfassung     Liebe im Alter Kapitel 4. Fallbeispiele 4.1. Fallbeispiele     Fallbeispiel 1     Fallbeispiel 2     Fallbeispiel 3     Fallbeispiel 4 4.2. Liebesverhältnisse in der Paartherapie Kapitel 5. Diagnostik und Therapie 5.1. Zur Diagnostik der Liebesbeziehung     Zur Bedeutung von Liebe und Partnerschaft     Exploration der Liebesbeziehung        Leitfaden zur Beziehungsgeschichte        Liebesgeschichten als Ressource     Exploration der sexuellen Beziehung        Sexuelle Lust und Leidenschaft in "festen" Beziehungen        Exkurs: Sexualtherapie 5.2. Zur Therapie der Liebesbeziehung     Paarbeziehung und Macht        Geschlechtsspezifische Muster im Umgang mit Liebe und Gewalt        Liebe und Gewalt     'Verrechungsnotstände' Vergessen und Vergeben     Diskretion und Geheimnisses voreinander     Fruchtbar werden in etwas Drittem bzw. Entlastung durch etwas Drittes     Arbeit an der Ambivalenz (Paradoxie der Liebe)     Zur Utopie der Paartherapie Literatur Personenregister Sachregister

Schlagzeile

'Liebe ist heute der wichtigste Faktor, der Paare zusammenhält' (Jürg Willi)