Beschreibung
iebe Leserin, lieber Leser,
"Eines wünsche ich mir ganz besonders, nicht zuletzt nach dieser ungewöhnlichen Zeit durch die Pandemie: Ich hoffe, dass viele Menschen merken, wie systemrelevant Musik in ihrem Leben und in unserer Kultur ist." Nicht nur diesem Satz unseres Interviewpartners Markus Korselt, Intendant des Stuttgarter Kammerorchester, das im September sein 75-jähriges Jubiläum feiert, stimmen wir von Herzen zu.
Ja! Und nochmals ja: Musik und Kunst insgesamt ob am Instrument oder tanzend, singend, schauspielend oder auch therapeutisch bereichert unser Leben in vielfältiger Weise und ist weit mehr als ein schönes Luxusgut, auf das wir dauerhaft verzichten können. Bereichert werden vom Können anderer, in andere Welten abtauchen und reicher aus ihnen wieder auftauchen ist überaus relevant fürs "menschliche System".
Dass dieses Glück manchmal selbst auf kleinstem Raum zu finden ist, auch darüber berichten wir in unserer September-Ausgabe in der Reportage und lenken im Essay von Christiane Kutik zudem den Blick darauf, was mit den Kindern in dieser uns alle heraus- und hier und da auch überfordernden Zeit geschieht.
Hoffend, dass Sie anregende, gar relevante Themen und Beiträge in der aktuellen Ausgabe finden,
grüßen wir aus Stuttgart gar herzlich in alle Himmelsrichtungen,
Ihre
Maria A. Kafitz
Autorenportrait
a tempo ist das Magazin für das Leben mit der Zeit.
a tempo weckt Aufmerksamkeit für die Momente und feinen Unterschiede, die unsere Zeit erlebenswert machen.
a tempo bringt Essays, Reportagen, Interviews über und mit Menschen, die ihre Lebenszeit nicht nur verbringen, sondern gestalten möchten.
Die Idee für dieses Magazin entstand 1999, und im Dezember dieses Jahres erschien auch die erste Ausgabe. Der Name hat nicht nur einen musikalischen Bezug (a tempo, ital. für "zum Tempo zurück", ist eine Spielanweisung in der Musik, die besagt, dass ein vorher erfolgter Tempowechsel wieder aufgehoben und zum vorherigen Tempo zurückgekehrt wird), sondern deutet auch darauf hin, dass jeder Mensch sein eigenes Tempo, seine eigene Geschwindigkeit, seinen eigenen Rhythmus besitzt und immer wieder finden muss.
Inhalt
editorial
Hier wohnt ein jeder frei
von Jean-Claude Lin
im gespräch
Musik braucht das gemeinsame Erlebnis Markus Korselt im Gespräch
mit Michael Stehle
augenblicke
Das Weisse Rössel vom Ammertal
Kunstvermittlung im täglichen Leben
von Uschi Groß
verweile doch
Woodstock
von Brigitte Werner
erlesen
"70/71. Preußens Triumph über Frankreich und die Folgen"
von Klaus-Jürgen Bremm,
gelesen von Konstantin Sakkas
thema
Leitsterne
von Christiane Kutik
mensch& kosmos
Der hörende Wille
von Wolfgang Held
das gedicht
Hölderlin 9 / 12
kalendarium
September 2020
von Jean-Claude Lin
der himmel auf erden
Zitrone und Himbeere
von Maria A. Kafitz
erfinder& visionäre
Jimi Hendrix.
Die Saiten des Ikarus
von Daniel Seex und Wolfgang Held
sprechstunde
Kunst und Gesundheit
von Markus Sommer
warum ich ohne kafka nicht leben kann
Wortleuchten.
Lucia Berlins Miniatur "Makadam"
von Elisabeth Weller
sehenswert
Fährten zum Mythos
von Christian Hillengaß
aufgeschlagen
"Schwarzer Kater, Weiße Katze"
von Silvia Borando
wundersame zusammenhänge
Freie Verbindungen
von Albert Vinzens
literatur für junge leser
"Super Reich" von Polly Horvath
gelesen von Simone Lambert
mein buntes atelier
Wenns Füchslein schläft
von Daniela Drescher
denkkultur
Kleine Übung für die Fantasie
von Jean-Claude Lin
weiterkommen
Das leere Bewusstsein im Alltagsleben
von Georg Kühlewind
sudoku& preisrätsel
tierisch gut
Schau in meinen Spiegel, Kleines!
von Renée Herrnkind
ad hoc
Welch schöner Zufall!
Oder: Wie komponiert man ein Sudoku?
von Jean-Claude Lin
bücher des monats
impressum
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