Beschreibung
Was Perikles und Obama wirklich eint - eine andere Geschichte der Rhetorik Die Geschichte der Rhetorik geht immer nur von Anleitungen für gute Reden aus, nie von tatsächlich gehaltenen Reden. Das ändert Karl-Heinz Göttert, indem er Redner und Reden in überraschenden Paarungen nebeneinanderstellt: u.a. Perikles und Richard von Weizsäcker, Cicero und Joschka Fischer, Augustinus und Otto von Bismarck. Dadurch vermittelt er die Geschichte der Rhetorik aus völlig neuer Perspektive - und entlarvt nebenbei die europäische Tradition als Konstrukt mit eigenen Konturen und die vielbeschworene "Macht der Rede" als Mythos. Eine glänzende, anschauliche und lebensnahe Darstellung und ein ungemein unterhaltsames und kenntnisreiches Buch.
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Autorenportrait
Karl-Heinz Göttert, geboren 1943, studierte Geschichte und Deutsch an der Universität zu Köln, promovierte und habilitierte sich dort und lehrte ebenfalls dort bis zu seiner Emeritierung als Professor für Ältere Deutsche Literatur. Im S.Fischer Verlag ist zuletzt Abschied von Mutter Sprache. Deutsch in Zeiten der Globalisierung (2013) erschienen sowie Mythos Redemacht. Eine andere Geschichte der Rhetorik (2015).
Rezension
Götterts Buch ist eine Art Reiseführer durch die überlieferten Redetexte, und man kann sagen, dass diese Reise durch zweieinhalb Jahrtausende Redekunst nie langweilig wird.
eine interessante und zum Teil sehr gewagte Gegenüberstellung von Rhetorik-Protagonisten aus verschiedenen Epochen
Göttert gibt der Sehnsucht nach der guten Rede einen historischen Unterbau.
frisch, anschaulich und unterhaltsam
Belesen, kenntnisreich und mit spürbarer Empathie führt der Autor seine Rednerpaare vor, skizziert den jeweiligen Kontext, zitiert markante Passagen, streut Hinweise zu rhetorischen Figuren ein.
Höchst selten gelingt ein Werk, das so umfassend und dennoch anschaulich, so fundiert und dennoch elegant die Grenzen verschiedener Länder und Jahrhunderte überspannt.
[Das] Buch verhandelt das Thema Redekunst so charmant wie noch nie.
Leseprobe
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Schlagzeile
Was Perikles und Obama wirklich eint - eine andere Geschichte der Rhetorik