Märtyrerbücher und ihre Bedeutung für konfessionelle Identität und Spiritualität in der Frühen Neuzeit
Interkonfessionelle und interdisziplinäre Beiträge zur Erforschung einer Buchgattung, Spätmittelalter, Humanismus, Reformation /Studies in the Late Middle Ages, Humanism and the Reformation 109
Erschienen am
25.07.2019, 1. Auflage 2019
Beschreibung
Wer sich mit den durch die Reformation ausgelösten Veränderungen in Kirche und Gesellschaft vor 500 Jahren beschäftigt, darf dabei die dunkle Seite des damaligen Geschehens nicht ausklammern. Die Beiträge im vorliegenden Tagungsband beschäftigen sich interdisziplinär und interkonfessionell mit dem Phänomen religiös motivierter Verfolgung von Christen in der Frühen Neuzeit. Untersucht wird u.a. die Entstehungs- und Druckgeschichte der seit Mitte des 16. Jahrhunderts populär gewordenen Märtyrerbücher, aber auch die Art der darin vorkommenden Darstellungen und Visualisierungen, durch die zum Teil konfessionelle Gemeinschaft gestärkt bzw. eine identitätsstiftende Bekenntniskultur geschaffen wurde.
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Autorenportrait
ist Professorin für Kirchengeschichte und Historische Theologie am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg.