Beschreibung
Die W-Überschrift ist ein besonderer Satztyp mit Verb am Satzende, der nur in Überschriften vorkommt. Diese Arbeit untersucht mit korpuslinguistischen Methoden, welche Wirkung dieser Satztyp auf die Leser:innen hat, welche Bedeutung er besitzt und wie sich diese sprachwissenschaftlich beschreiben lassen. Grundlage der Analyse ist ein eigens erstelltes Korpus mit Überschriften aus deutschen Online-Pressetexten. Die Arbeit verbindet verschiedene sprachwissenschaftliche Ansätze und zeigt, wie die Position eines Satztyps im Text dessen Verständnis beeinflussen kann.
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Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG
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Dischingerweg 5
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Autorenportrait
Dr. Julian Stawecki ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Inhalt
1. Gegenstand und Motivation
1.1. Leitfragen und Ziele
1.2. Aufbau der Arbeit und Vorgehen
2. Forschungsstand: Satztypen, Textebene und W-Überschrift
2.1. Die Beziehung zwischen Satztypen und Textsorten
2.2. Überschriften und ihre Textsortenzugehörigkeit im Journalismus
2.3. Der Forschungsstand zur W-Überschrift
2.4. Zusammenfassung und offene Ansatzpunkte
3. Beschreibungsansätze und Hypothesenbildung
3.1. Die W-Überschrift im Satzmodus-System nach Altmann (1993)
3.2. Zur Strukturbedeutung der W-Überschrift nach Truckenbrodt (2004)
3.3. Der Bezug der W-Überschrift zum Text in QUD-Bäumen nach Riester (2019)
3.4. Zusammenfassung und Hypothesenbildung
4. Kommunikations- und Kontextmerkmale von Überschriften der Online-Presse
4.1. Die Kommunikation durch Überschriften in der Online-Presse
4.2. Die Presse-Überschrift und ihre Begleitelemente
4.3. Textsortenspezifische Merkmalsausprägungen in Überschriften
4.4. Zusammenfassung und Erkenntnisse fürs methodische Vorgehen
5. Textsorten-Typologisierung für Online-Pressetexte
5.1. Entwicklung einer Klassifizierungsgrundlage von Pressetextsorten
5.2. Textsortentypologie für Online-Pressetexte
5.3. Zusammenfassung und Diskussion zur Textsorten-Typologie
6. Erstellung und Aufbau eines Überschriften-Korpus
6.1. Theorie- und datenbezogene Gründe für den Korpusaufbau
6.2. Prozesse der Korpuserstellung
6.3. Zusammenfassung des finalen Korpus
6.4. Abschließende Betrachtung des Überschriften-Korpus
7. Analyse der W-Überschriften im Korpus
7.1. Textsortenspezifische Gebrauchspräferenzen
7.2. Die Beziehung der W-Überschrift zum Inhalt ihres Bezugstextes
7.3. Mustererkennung mithilfe von n-Grammen
7.4. Zusammenfassung
8. Die W-Überschrift als Konstruktion
8.1. Konstruktionsgrammatik als Modellierungsansatz für die W-Überschrift
8.2. Beschreibungsperspektiven für W-Überschriften als Konstruktionen
8.3. Beschreibungsansatz für die W-Überschrift als
Konstruktion
8.4. Zusammenfassung und Diskussion
9 Fazit
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang