Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783497033102
Sprache: Deutsch
Umfang: 192 S., 10 s/w Tab., 10 Tab., 17 Abb.
Format (T/L/B): 1.2 x 23 x 15 cm
Einband: kartoniertes Buch
Beschreibung
Etwa drei bis fünf Millionen Kinder im deutschen Sprachraum haben mindestens einen Elternteil, der psychisch krank ist. Das kann gravierende Folgen für die Kinder haben: Unerwartete Reaktionen, schwierige soziale und finanzielle Verhältnisse, längere Trennungen können eine sichere Bindung an die Eltern und die Entwicklung der Kinder beeinträchtigen. Die Autor:innen zeigen, wie man Kinder psychisch kranker Eltern in der Frühförderung unterstützen kann. Anhand von Fallbeispielen informieren sie über Störungsbilder der Eltern und erklären, wie das Kind die Erkrankung wahrnimmt.
Produktsicherheitsverordnung
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Ernst Reinhardt GmbH & Co. KG
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Kemnatenstraße 46
DE 80639 München
Autorenportrait
Prof. Dr. Manfred Pretis ist Professor für Transdisziplinäre Frühförderung an der Medical School Hamburg, Heilpädagoge und Klinischer Psychologe. Dr. med. Aleksandra Dimova, Ph. D., habilitiert in biologischer Psychiatrie und ist Fachärztin für Psychiatrie in freier Praxis in Graz.
Rezension
Betroffene Kinder stärken
Inhalt
Inhalt
1 Zusammen arbeiten: im Team und mit Eltern 9
2 Vergessene Kinder 13
2.1 Auffällige Unauffälligkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.2 Ein neues Problem? Zwischen erhöhter Sensibilität und realem Anstieg psychischer Verletzlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
2.2.1 Epidemiologische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
2.2.2 Die Balance zwischen Risiko und Resilienz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
2.2.3 Die Öffnung der Psychiatrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
2.3 Und die Kinder? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
2.4 Psychische Erkrankung bzw. Verletzlichkeit der Eltern - terminologische Klärungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
3 Leben mit einem psychisch verletzlichen Elternteil -wie geht es den Kindern? 45
3.1 Die biologische Ebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
3.2 Der Stellenwert der Bindung zwischen biologischen und psycho-sozialen Parametern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
3.3 Die (entwicklungs-)psychologische Ebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
3.3.1 Kleinkindalter (null bis drei Jahre) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
3.3.2 Vorschulalter (drei bis sechs Jahre) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
3.3.3 Die frühe Kindheit aus der Retrospektive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
3.4 Die soziale Ebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
3.5 Welche psychologischen Überlebensstrategien entwickeln Kinder? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
4 Was Kinder psychisch verletzlicher Eltern stärkt .70
4.1 Klein- und Vorschulkinder über die Erkrankung ihrer Eltern informieren und Verständnis ermöglichen . . . . . . . . . . . 70
4.2 Resilienzprozesse aktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
4.3 Das Konzept der "Vulnerabilität" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
4.4 Was kennzeichnet "resiliente" Kinder? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
4.5 Resilienzfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
4.5.1 Kindzentrierte Resilienzfaktoren und -prozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
4.5.2 Familienzentrierte Resilienzfaktoren und -prozesse . . . . . . . . . . . . . . 98
4.5.3 Umwelt- bzw. systemabhängige Resilienzfaktoren und -prozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
4.5.4 Screeninginstrument zur Erfassung von Resilienzfaktoren bei Kleinkindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
5 Frühe Förderung mit Kleinkindern depressiver Eltern 119
5.1 Ressourcen in der Arbeit mit Kindern depressiver Eltern . . . . . . . . . 119
5.2 Aus der Sicht des Kindes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
5.2.1 Unverständliche Signale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
5.2.2 Sorgen und Gedanken, die die Kinder nicht verstehen . . . . . . . . . . . 121
5.2.3 Alltagsstrukturen, die zusammenbrechen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
5.3 Wie erkenne ich als Helfer eine depressive Erkrankung? . . . . . . . . . 123
5.3.1 Depression als Krankheit: das Wissen um die Ursachen . . . . . . . . . . 123
5.3.2 Depression als Krankheit: das Wissen um den Verlau
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