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Lorenz Jaeger als Kirchenpolitiker

Lorenz Kardinal Jaeger 3

Erschienen am 03.09.2021, 1. Auflage 2021
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783506791870
Sprache: Deutsch
Umfang: VIII, 485 S., 2 s/w Illustr.
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Die bewegte Biographie des Paderborner Erzbischofs Lorenz Kardinal Jaeger (1892-1975) wird unter Verwendung seines neu erschlossenen Nachlasses in einem interdisziplinären Forschungsprojekt anhand von Themenschwerpunkten erarbeitet. Lorenz Jaeger wurde unter den Bedingungen des totalitären NS-Staates 1941 zum Erzbischof von Paderborn ernannt. Wie lässt sich Jaegers Haltung zum Nationalsozialismus rückwirkend bewerten? Ein weiterer Schwerpunkt des Bandes liegt auf seinem gesellschafts- und parteipolitischen Wirken in der BRD. Welche Kontinuitätslinien und Lernprozesse lassen sich bei ihm ausmachen? Jaeger identifizierte sich über die Adenauer-Regierung mit dem demokratischen System der BRD, vollzog eine innere Demokratisierung in den 60er Jahren aber nicht mehr mit. 1965 überkreuzten sich zwei Entwicklungen: Während Jaeger seit seiner Ernennung zum Kardinal in der Lokalpresse als Ökumeniker gefeiert wurde, kam zunehmend Kritik an der Rolle der katholischen Bischöfe im Dritten Reich auf.

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Autorenportrait

Nicole Priesching ist Professorin für Kirchengeschichte und Religionsgeschichte an der Universität Paderborn und Vorsitzende der Kommission für kirchliche Zeitgeschichte im Erzbistum Paderborn. Christian Kasprowski ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchen- und Religionsgeschichte an der Universität Paderborn.

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