Beschreibung
Ben Lerner ist einer der klügsten und innovativsten amerikanischen Dichter der Gegenwart. No Art zeigt das breite Spektrum lyrischer Formate, das Lerner beherrscht und fortwährend weiterentwickelt: das zerstörte Sonett, das poetische Denkbild, die gestisch verschobene Elegie, die Rekombination und Variation von Reden und sprachlichen Gesten über den einzelnen Text hinaus. Wiederkehrende Themenbereiche, Vertextungsverfahren und sprachliche Referenzsysteme werden sichtbar, an erster Stelle eine doppelte Auseinandersetzung: mit der kulturellen und politischen Gegenwart der Vereinigten Staaten und der Frage, wie sich denkend und sprechend darauf zugreifen lässt. Alexander Kluge bescheinigt Lerners Gedichten 'einen völlig autonomen Duktus und Rhythmus' und schreibt in seinem Vorwort: 'Zugleich finden sich in dieser Strömung von Worten blitzartig hochkonzentrierte Funken an Information, an Witz und inhaltlicher Präzision. So treffen hier Ideale der Kritischen Theorie () mit einer gediegenen New Yorker Modernität zusammen.'
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Rezension
»Lerners Gedichte sind genial ...«
»Nun kann hierzulande [Lerners] Werk als Lyriker entdeckt werden: dank eines zweisprachigen Sammelbandes [] und der Übersetzung des großen Essays von Lerner mit dem Titel Dabei kann man diese Dichtung nur lieben.«
»Wie Ben Lerner mit seinen lyrischen ›Strukturerfahrungen‹ sein poetologisches, aber eben auch ein gesellschaftliches Dilemma vorführt, und wie Steffen Popp auch in seiner Zusammenarbeit mit Monika Rick für diese entschiedenen Gedichte im Deutschen ebenso entschiedene Entsprechungen gefunden hat, macht Eindruck.«
»... eine anregende, verdrehte Liebeserklärung.«
»Der amerikanische Autor Ben Lerner legt intellektuell hochdosierte Gedichte vor ...«
»[Alexander] Kluge hat Gedichtzeilen von Lerner als Ausgangspunkt für mehrere seiner Mikroerzählungen genommen. Und genau das sind Ben Lerners Gedichte auch, Autobahnabfahrten, die man noch nie genommen, oder Abzweigungen, die man bisher nicht wahrgenommen hat.«
»Wie ein Teleskop, das unvergessliche Bilder der inneren und äußeren Welten in höchster Auflösung zur Anschauung bringt.«
»Lerner integriert Kunstgeschichte, Geschichte und Politik in eine natürliche Struktur so, dass diese zu vibrieren beginnt ...«