Beschreibung
Kann man ganz Amerika in ein Buch packen? Geschichte und Gegenwart? Popkultur und Frömmigkeit? Glänzende Oberfläche und enttäuschte Versprechen? Mit 'Pulphead' hat John Jeremiah Sullivan bewiesen, dass das möglich ist. In der Tradition von Meistern wie Tom Wolfe und Hunter S. Thompson verwischt er die Grenze zwischen Literatur und Journalismus, Erzählung und Reportage, Hochliteratur und Unterhaltung, Hemingway und Hollywood. Wie in einem Panoptikum entsteht aus Artikeln über Axl Rose, christliche Rockfestivals, Reality TV, die Tea-Party-Bewegung, vergessene Naturforscher und den heruntergekommenen Süden das Panorama eines Landes, das der Rest der Welt immer weniger versteht. Pulphead löste in den USA wahre Jubelstürme aus, und die Begeisterung hat längst auch die alte Welt respektive die Bundesrepublik erreicht: 'Noch jeder ungläubige Thomas, der dem konzertierten Entzücken misstrauen wollte, kehrte mit leuchtenden Augen von der Lektüre zurück.' Der Tagesspiegel 'Essays aus und über Amerika von einem, der schreiben kann, dass einem der Mund offen stehen bleibt.' Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 'Die besten Geschichten über Amerika, die Popkultur und die Gegenwart seit langem.' Süddeutsche Zeitung '. die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben, und das ist Sullivans Stoff.' Tages-Anzeiger 'Sehr, sehr gute, wahre, berührende Geschichten darüber, was es heißen kann, heute zu leben' Süddeutsche Zeitung
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Autorenportrait
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Rezension
»fasst einfach ein gutes Dutzend seiner besten Sachen zwischen zwei Buchdeckel.«
»Jede Pointe sitzt, die Szenerie wird plastisch vor Augen geführt, das ehrliche Erkenntnisinteresse hält die Spannung aufrecht, die Schlussfolgerungen sind hart.«
»Sullivan stützt sich in seinen Texten allein auf seine eigene Erzählstimme. Das heißt nicht, dass nicht auch andere Menschen zu Wort kommen. Aber Sullivan macht deutlich, was er aus ihren Gesprächen heraushört und aus ihren Gesten herausliest. Je offenkundiger er seine Subjektivität macht, desto verlässlicher wird sie. ... Ein Star-Autor? Absolut.«
»Ein typischer SulIivan-Trick geht so ›Ich habe eine schwarz-weiße Katze mit schwacher Blase, und diese Katze hatte auf meine Fliege gepinkelt, also trug ich nur eine schwarze Krawatte zum Smoking.‹ Die Farbe des Fells seiner Katze ist hier natürlich vollkommen überflüssig, aber es sind genau diese Details, die seine Texte zum Tanzen bringen ... «
»Sehr, sehr gute, wahre, berührende Geschichten darüber, was es heißen kann, heute zu leben.«
»David Foster Wallace und Hunter S. Thompson sind tot, Tom Wolfe ist so gut wie in Rente – es gibt also nicht mehr viele Autoren, die genügend Mumm und Grips haben, um es mit unserer Kultur aufzunehmen – die sich nicht von dem ganzen Schwachsinn einschüchtern zu lassen. Sullivan ist einer von ihnen.«
»John! Jeremiah! Sullivan! Ein Mann, ein Buch, ein Wunder.«
»Essays für das neue Jahrtausend.«
»Essays aus und über Amerika von einem, der schreiben kann, dass einem der Mund offen stehen bleibt.«
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