Beschreibung
Der Sammelband untersucht die Vielfalt mittelalterlicher Kontingenzkonzeptionen in literarischen Texten.
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Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
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Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen
Rezension
Die Beiträge vereinen historische, erzähltheoretische, religions- und kulturgeschichtliche Perspektiven, um die komplexen Kontingenzkonzeptionen der mittelalterlichen Literatur auszuleuchten.
Kontingenz – mit welchen Semantiken, Topoi und Motiven wird diese zentrale philosophische Denkfigur in der mittelalterlichen Literatur thematisiert und wie verändern sich diese literarhistorisch? Entgegen der These, dass Kontingenz eine »Entdeckung« der Neuzeit ist, werden in 16 Beiträgen die komplexen Kontingenzkonzeptionen der mittelalterlichen Literatur untersucht. Exemplarische Analysen von Legenden, Antiken- und höfischen Romanen sowie Mären, Lyrik und Romanen der Frühen Neuzeit vereinen dabei historische, erzähltheoretische, religions- und kulturgeschichtliche Perspektiven.