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Ängstliche Kinder unterstützen

Die elterliche Ankerfunktion

Erschienen am 18.01.2012
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783525402184
Sprache: Deutsch
Umfang: 208 S., 3 Tab.
Format (T/L/B): 1.5 x 20.5 x 12.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Ängste gehören zur Entwicklung eines Kindes und können in Übergangsphasen, nach seelischen Erschütterungen oder Krisen auftreten. Bei manchen Kindern halten diese Angstzustände jedoch länger an oder werden sogar zu dauerhaften Begleitern. Im Unterschied zu Angststörungen von Erwachsenen wirken sich die Ängste bei Kindern nicht nur auf sie selbst aus, sondern auch die Eltern sind mit ihren Reaktionen und Umgehensweisen stark einbezogen. In der systemischen Perspektive stellen die Eltern die Schlüsselfigur dar, die einerseits unbeabsichtigt zur Verstärkung und zum Fortbestehen der Ängste beitragen oder aber dem Kind helfen können, Entwicklungskrisen durchzustehen und die Störungen zu überwinden. Es ist daher schwierig, die Ängste eines Kindes zu verstehen und zu behandeln, ohne nicht auch die elterlichen Reaktionen zu begreifen und zu verändern. Mit dem zentralen Bild der Ankerfunktion befürworten die Autoren, dass neben Schutz und Sicherheit durch elterliche Präsenz auch fördernde Unterstützung unabdingbar ist. So kann das Kind seine Kräfte sammeln und lernen, das Problem selbständig zu bewältigen.

Produktsicherheitsverordnung

Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen

Autorenportrait

Prof. Dr. phil. Haim Omer ist Lehrstuhlinhaber für Klinische Psychologie an der Universität Tel Aviv.

Rezension

Angststörungen bei Kindern können das familiäre Leben massiv beeinträchtigen. Haim Omers Konzept der »neuen Autorität« bietet unter der Maßgabe »unterstützen statt beschützen« einen äußerst hilfreichen Zugang bei der Bewältigung. Mit dem zentralen Bild der Ankerfunktion erläutern die Autoren, dass neben Schutz und Sicherheit durch elterliche Präsenz auch fördernde Unterstützung unabdingbar ist. Die Vielzahl instruktiver Fallbeispiele – vom Kleinkind bis zum Erwachsenen, der weiterhin bei den Eltern lebt, von Trennungsängsten bis Zwangsstörungen – ist eine Fundgrube für den Praktiker.

Wenn Kinder eine Angststörung entwickeln, ist nachhaltige Hilfe nur im familiären Kontext erfolgversprechend. Wie das konkret aussieht, zeigt dieses Buch gut verständlich und eindrücklich.

Leseprobe

Mit einem Vorwort von Arist von Schlippe. Aus dem Hebräischen von Miriam Fritz Ami-Ad

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