Beschreibung
Die reformatorische Erkenntnis religiöser Freiheit suchte und sucht sich bis heute eine gesellschaftliche Ausgestaltung, die über das Individuum und sein Verhältnis zu Gott hinausweist. Die Frage nach der Zuordnung von Charisma und Institution, von Freiheit und Ordnung kam durch die Geschichte des Protestantismus hindurch immer wieder auf. Wo und wie muss um der guten Ordnung willen Freiheit begrenzt werden, und wo, wozu und in welcher Form bleibt Freiheit immer frei? Der Band geht in dreizehn Beiträgen der Ausgestaltung von Freiheit in der reformierten Tradition mit Blick auf die Vergangenheit ebenso wie auf die Gegenwart nach. Es äußern sich sowohl etablierte Forscher:innen als auch Nachwuchswissenschaftler:innen, die sich im März 2023 zur 13. internationalen Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus zusammengefunden haben.
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Rezension
Die reformatorische Erkenntnis religiöser Freiheit sucht sich bis heute eine gesellschaftliche Ausgestaltung, die über das Individuum und sein Verhältnis zu Gott hinausweist. Die Frage nach der Zuordnung von „Charisma“ und „Institution“, von „Freiheit“ und „Ordnung“ kommt dabei immer wieder auf. Wo und wie muss um der guten Ordnung willen „Freiheit“ begrenzt werden, und wo, wozu und in welcher Form bleibt „Freiheit“ immer frei? Der Band geht in dreizehn Beiträgen der Ausgestaltung von „Freiheit“ in der reformierten Tradition mit Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart nach.
Was heißt „Freiheit“? Wie und in welchen Formen ist „Freiheit“ im reformierten Protestantismus in Gegenwart und Vergangenheit greifbar? Inwiefern hat er den abendländischen Freiheitsdiskurs geprägt?
Schlagzeile
Was heißt Freiheit? Wie und in welchen Formen ist Freiheit im reformierten Protestantismus in Gegenwart und Vergangenheit greifbar? Inwiefern hat er den abendländischen Freiheitsdiskurs geprägt?