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Die Stunde der Volksmission

Rechristianisierungsbestrebungen im deutschen Protestantismus in der Zwischenkriegszeit, Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte 73, Reihe B: Darstellungen

Erschienen am 09.12.2019, 1. Auflage 2019
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783525570753
Sprache: Deutsch
Umfang: 527 S., mit 4 Graph.
Format (T/L/B): 4 x 23.8 x 17 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

In der Endphase des Ersten Weltkrieges und in der Weimarer Republik wurde der Begriff „Volksmission“ in der evangelischen Kirche zu einem Schlüsselbegriff. Ein missionarischer Aufbruch sollte die Antwort für die als Bedrohung wahrgenommene Gegenwart von Revolution und Entkirchlichung bieten. Henning Bühmann untersucht den Diskurs und die Umsetzung dieses Konzeptes von 1916 bis 1934. Bei der Analyse volksmissionarischer Programme wird deutlich, wie die Protagonisten versuchten auf die politische Situation zu reagieren, vor allem durch Annäherung an die nationalistische Ideologie. In einem zweiten Schritt zeichnet der Autor am Beispiel der Evangelistischen Abteilung des Central-Ausschusses der Inneren Mission die institutionelle Entwicklung der Volksmissionsbewegung nach, die zunächst verheißungsvoll begann, aber durch zahlreiche interne Konflikte paralysiert wurde, bis sie zuletzt an der Frage nach dem Verhältnis zum nationalsozialistischen Regime zerbrach. Schließlich wird anhand von internen Berichten von Volksmissionaren über Volksmissionswochen in den Gemeinden deutlich, wie stark sich die nur in kleinem Maßstab mögliche Umsetzung von den umfassenden Hoffnungen und Visionen unterschied. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Volksmissionsbewegung nicht nur an den äußeren Rahmenbedingungen, sondern vor allem an inneren Widersprüchen scheiterte.

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Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen

Autorenportrait

Dr. phil. Henning Bühmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Die frühen Wittenberger Thesen: Disputationen und Thesenreihen in Wittenberg in der frühen Reformationszeit" an der Theologischen Fakultät Göttingen.

Rezension

Die Volksmission des Central-Ausschusses der Inneren Mission steht im Mittelpunkt der Studie Henning Bühmanns Der Autor geht besonders auf die Volksmissionare dieser krisenhaften Zeit ein, die sich zwar immer stärker den nationalistischen Positionen annäherten, jedoch keinen Erfolg aufweisen konnten. Schließlich zerbrach die Volksmissionsbewegung, weniger wegen des NS-Regimes, als aufgrund innerer Widersprüche.

Henning Bühmann setzt sich mit dem missionarischen, Hoffnung tragenden Aufbruch in den Jahren der Krise zwischen 1916 und 1934 auseinander, der aufgrund innerer Widersprüche zum Scheitern verurteilt war.

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