Beschreibung
In dem Band werden ausgehend von vier Fallstudien über verschiedene Ganztagsschulen in unterschiedlichen Bundesländern Entwicklungsprozesse beschrieben und Voraussetzungen und Schwierigkeiten erklärbar, die entstehen, wenn in einem Land wie Deutschland mit einer langen Halbtagsschultradition und entsprechenden Lernkulturen Ganztagsschulen eingeführt werden. Die Autor/inn/en nutzen zur Analyse einen neuen Begriff von Lernkultur, der es erlaubt, das pädagogische Geschehen an den einzelnen Schulen jeweils als Tradition zu rekonstruieren, die wie ein Entwicklungspfad für mögliche Änderungen und die Rezeption von Reformbemühungen wirkt. Dass dann dabei typische Probleme auftauchen, etwa hinsichtlich des Umgangs mit dem Thema der Hausaufgaben, wird dabei offensichtlich wie auch verständlich.
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Autorenportrait
Sabine Reh ist Professorin für Historische Bildungsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktorin der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF. Bettina Fritzsche ist Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt qualitative Forschungsmethoden an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. TillSebastian Idel ist Professor für Schultheorie und empirische Schulforschung an der Universität Bremen. Kerstin Rabenstein ist Professorin für Schulpädagogik/Empirische Unterrichtsforschung und Schulentwicklung an der Georg-August-Universität Göttingen.
Inhalt
Lernkulturen: Schulische Diskurse und pädagogische Praktiken - Schulporträts - Angebote, pädagogische Praktiken und ihre Reflexion - Formvariationen von Öffnung und Stabilität pädagogischer Praktiken - Pädagogische Praktiken und Lernkulturen: Entwicklungen und Entwicklungsprobleme von Ganztagsschulen
Schlagzeile
Neue Ganztagsschulforschung