Beschreibung
Was lernen Schüler_innen über die Gesellschaft? Wie sollen sie die demokratischen Verhältnisse in einer von Ungleichheit durchzogenen Gesellschaft begreifen? Was sollen sie wissen und wie sollen sie handeln? In diesem Buch wird gefragt, welche Ideen und Anregungen Schulbücher zu diesen Fragen geben. Dadurch wird verdeutlicht, wie Schulbücher Rollen formen.Die Beiträge zeigen, wie ungleiche soziale Verhältnisse im Schulbuch thematisiert und im Hinblick auf politisches Wissen um Bedingungen der Teilhabe von Menschen diskutiert werden. Damit wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, das eigene pädagogische Handeln und fachdidaktische Wissen auf die Risiken der Reproduktion ungleicher Teilhabe zu prüfen. Das ist die Voraussetzung, um zu hinterfragen, welche Themen, Verhältnisse und Zusammenhänge im politischen Unterricht entwickelt werden. Dies kann eine exklusionskritische Gestaltung des politischen Unterrichts mit dem Schulbuch anregen.
Autorenportrait
Susanne Heilwissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heidelberg School of Education, Universität Heidelberg und Pädagogische Hochschule Heidelberg.Christa MarkomDr.in, Sozial- und Kulturanthropologin, Sozialpädagogin, Lektorin am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität Wien.Stefan Müller-MathisDr., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heidelberg School of Education, Universität Heidelberg und Pädagogische Hochschule Heidelberg.Inga NiehausDr., Forschungskoordinatorin, Georg-Eckert-Institut Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung.Sabine RitterDr., Universitätslektorin am Institut für Soziologie und Studiendekanin des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Universität Bremen.Sven Rößlerwissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Politische Bildung am Institut für Sozialwissenschaften, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.Christophe Straubwissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.Heidemarie WeinhäuplMag.a, Dissertantin am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien sowie Wissenschaftsredakteurin an der Donau-Universität Krems.Kristina WesleProjektmitarbeiterin an der Heidelberg School of Education, Universität Heidelberg und Pädagogische Hochschule Heidelberg.Alexander WohnigDr., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heidelberg School of Education, Universität Heidelberg und Pädagogische Hochschule Heidelberg.
Inhalt
Stefan Müller-Mathis, Alexander WohnigKonstruktionen der ungleichen Partizipation in Schulbüchern Zur EinführungAlexander WohnigDie Darstellung von Politikverdrossenheit als Merkmal des politischen Interesses junger Menschen in SchulbüchernKristina WesleAn der Mündigkeit sparen? Jugendliche Bürger_innen zwischen Autonomie und AnpassungChristophe StraubPolitische Partizipation als Spaßveranstaltung? Die Darstellung des Jugendparlaments in einem Schulbuch für den PolitikunterrichtSabine RitterDas Verschwinden der Ungleichheit. Zur Konstruktion der Mitte im SchulbuchStefan Müller-Mathis, Susanne HeilSeiten der Beteiligung: Die Thematisierung von (Nicht-)Behinderung in SchulbüchernInga Niehaus"Formuliere mögliche Zukunftswege für ausländische Kinder" Migration und Integration im Schulbuch und die didaktisch-pädagogische Adressierung von Schüler_innenStefan Müller-MathisMigration und Rechtsextremismus: Reflexions- und Handlungspräferenzen im SchulbuchChrista Markom, Heidemarie WeinhäuplMigration und Sprachkritik im Schulbuch und im KlassenzimmerSven RößlerMündigkeit als Erfahrung von Nicht-Identität: der Projekttag "Bin ich das im Schulbuch?"Autorinnen und Autoren
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