Beschreibung
Die Pionierin der europäischen Studioglasbewegung, die deutsch-schwedische Künstlerin Ann Wolff, geboren 1937 in Lübeck, international bekannt für ihre Skulpturen vornehmlich in dem Material Glas, hat immer auch gezeichnet. Ein Konvolut in einer Auswahl von sechzig Zeichnungen aus den 1980er Jahren, bisher unveröffentlicht, kommt nun mit diesem Band ans Licht. Die Arbeiten in Bleistift auf Papier handeln von einer weiblichen Gestalt, in Spiegelungen und Dopplungen, manchmal surreal und skurril in Verbindung mit Tieren und Zwischenwesen, manchmal mit Mann oder Kind: Traumwelten, Bilder des Unterbewussten, oft inspiriert von Märchen. Als weibliche Selbsterkundungen entfalten jene Bilder ihr erzählerisches Potential im gesellschaftlichen Milieu der Zeit, das geprägt ist von feministischen Bewegungen und vom Diskurs über das Verhältnis der Geschlechter.
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Autorenportrait
Eva-Maria Fahrner-Tutsek arbeitete als Wissenschaftlerin. Seit 2000 ist sie Vorstandsvorsitzende der Alexander Tutsek-Stiftung, die Kunst und Wissenschaft fördert.
Rezension
»Wegweisend für Ann Wolffs Emanzipation als Künstlerin und noch heute ein Fundus für ihre
Bildwerke sind die Bleistiftzeichnungen aus den 1980er Jahren, die hier publiziert werden. «Fresko