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Inklusive Regionen

Das Beispiel Kempten, klinkhardt forschung

Heimlich, Ulrich/Müller, Ursula/Pfeil, Patricia u a
Erschienen am 30.03.2022, 1. Auflage 2022
29,90 €
(inkl. MwSt.)

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783781524637
Sprache: Deutsch
Umfang: 204 S.
Format (T/L/B): 1.2 x 23.5 x 16.5 cm

Beschreibung

Im November 2015 wurde die Stadt Kempten als erste Modellregion Inklusion in Bayern anerkannt. In institutionsübergreifender Kooperation zwischen der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten wird ein sozialraumorientierter Blickwinkel auf inklusive Bildung und Erziehung in der Region eingenommen. Ausgehend von der Betrachtung amtlicher Schuldaten untersuchen die Autor*innen neben der Sicht schulischer und außerschulischer Akteur*innen auf die regionale Vernetzung auch die inklusive Qualität der Grund- und Mittelschulen anhand der Qualitätsskala zur inklusiven Schulentwicklung (QU!S®). Die Analyse mündet in Empfehlungen zur Weiterentwicklung inklusiver Regionen und zeigt Synergien, aber auch Stolperstellen auf, die aus der Kooperation im Sozialraum entstehen können.

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Hersteller:
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Robert Klinkhardt
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DE 83670 Bad Heilbrunn

Autorenportrait

Prof. Dr. Ulrich Heimlich ist Lehrstuhlinhaber (i.R.) für Lernbehindertenpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Inhalt

Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Kempten . 7 Vorwort der Herausgeber*innen 9 Ulrich Heimlich und Michael Wittko 1 Teilprojekt A: Schulische Inklusion von Kindern und jungen Menschen – regionale Entwicklungsperspektiven . 17 Vorbemerkung . 17 1.1 Sozialräumliche Betrachtung amtlicher Schuldaten zur sonderpädagogischen Förderung in Bayern . 18 1.1.1 Förderquote in Bayern 19 1.1.2 Separationsquote und Separationsanteil in Bayern . 20 1.1.3 Inklusionsquote und Inklusionsanteil in Bayern . 20 1.1.4 Schullandschaft Kempten im Spiegel der kommunalen Daten 22 1.1.5 Strukturdaten zur inklusiven Schullandschaft Kempten . 23 1.1.6 Sozialräumliche Entwicklungsperspektiven der inklusiven Schullandschaft in Kempten (Diskussion) 36 1.2 Qualität inklusiver Schulentwicklung in der inklusiven Modellregion Kempten . 38 1.2.1 Inklusive Schulentwicklung als Mehrebenenmodell . 38 1.2.2 Qualität inklusiver Schulentwicklung in Kempten . 40 1.2.3 Exkurs: Response-to-Intervention (RTI) und inklusive Schulqualität ( Janina Minge) . 50 1.2.4 Inklusive Schulen im Sozialraum (Diskussion) 54 1.3 Netzwerkanalyse in inklusiven Regionen . 61 1.3.1 Netzwerke und Netzwerkforschung . 61 1.3.2 Netzwerkforschung an inklusiven Schulen . 63 1.3.3 Sozialräumliche Vernetzung an Kemptener Grund- und Mittelschulen und Förderzentren . 65 1.3.4 Vernetzung in der inklusiven Modellregion (Diskussion) . 82 1.4 Zusammenfassung: Entwicklung der inklusiven Modellregion Kempten aus schulischer Sicht . 84 Ursula Müller, Patricia Pfeil, Marion Einsiedler und Regina Roland 2 Teilprojekt B: Außerschulische Inklusion von Kindern und jungen Menschen – sozialräumliche Perspektiven 89 Vorbemerkung . 89 2.1 Inklusion in der Kommune 90 2.1.1 Entwicklung und Umsetzung eines inklusiven Gemeinwesens 91 2.1.2 Inklusive Bildung in der Kommune 95 2.1.3 Inklusion im Sozialraum 98 2.1.4 Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe/-arbeit . 100 2.2 Vernetzte Akteur*innen: Forschungsheuristik 104 2.2.1 Akteurzentrierter Institutionalismus 104 2.2.2 Zum Begriff des Netzwerks . 107 2.3 Qualitative Netzwerkanalyse . 110 2.3.1 Fragebogen . 112 2.3.2 Expert*inneninterviews 114 2.3.3 Dokumentenanalyse 115 2.4 Ergebnisse: Inklusion und Vernetzung in den Einrichtungen . 115 2.4.1 Inklusionsverständnis 125 2.4.2 Voraussetzungen für inklusives Arbeiten 129 2.4.3 Dimensionen der Inklusionsarbeit . 133 2.4.4 Fazit I: Inklusion in den Einrichtungen 133 2.4.5 Vernetzung, Zusammenarbeit und Kooperation 136 2.4.6 Konkurrenzerfahrungen und Synergieeffekte 145 2.4.7 Zusammenarbeit in Gremien und Zusammenschlüssen . 147 2.4.8 Stellenwert der Netzwerkarbeit im Hinblick auf Inklusion . 148 2.4.9 Interne Kooperationen und Vernetzung . 150 2.4.10 Fazit II: Vernetzung, Zusammenarbeit und Kooperation 151 2.5 Gemeinsam inklusive: Kooperation im Wandel . 153 2.5.1 Hürden der Vernetzung und Zusammenarbeit . 154 2.5.2 Bedarfe zur Verbesserung der inklusiven Zusammenarbeit 157 2.5.3 Gelingensfaktoren zur inklusionsfördernden Zusammenarbeit . 158 2.6 Gemeinsam inklusive: erfolgreiche Vernetzung und Zusammenarbeit . 167 2.7 „Inklusive Vernetzung“ – Perspektiven außerschulischer Akteur*innen in Kempten (Diskussion) 173 Ulrich Heimlich, Ursula Müller, Patricia Pfeil, Marion Einsiedler, Regina Roland und Michael Wittko 3 Empfehlungen zur Weiterentwicklung inklusiver Regionen 181 3.1 Merkmale inklusiver Regionen und Indikatoren zur Weiterentwicklung aus schulischer und außerschulischer Perspektive . 181 3.2 Empfehlungen für die Auswahl inklusiver Regionen 184 3.3 Zur Bedeutung des „Sozialraums“ in inklusiven Regionen 185 3.3.1 Konturen einer sozialraumorientierten Schule . 186 3.3.2 Inklusion und Sozialraum zusammen denken . 188 3.4 Netzwerk- und Zusammenarbeit von Akteur*innen in inklusiven Regionen 188 3.4.1 Netzwerkarbeit mit allen relevanten Akteur*innen . 189 3.4.2 Inklusion im Netzwerk organisieren und kommunizieren . 190 Verzeichnisse 193 Literaturverzeichnis . 193 Verzeichnis der Abbildungen . 201 Verzeichnis der Tabellen 202 Steuergruppe der Modellregion Inklusion Kempten . 203 Autor*innenverzeichnis . 204