Beschreibung
Sport ist für viele Menschen weltweit ein integraler Bestandteil ihres Lebens geworden. Der Gedanke der Inklusion ist im organisierten Sport angekommen. "Sport für alle" und "Sport von allen" scheint aus dieser Perspektive weitgehend selbstverständlich zu werden. Peter Noss zeigt auf, dass die Lage jedoch komplizierter ist: Noch immer sind Menschen aus verschiedenen Gründen von der Teilhabe am Sport ausgeschlossen. Die soziologischen Hintergründe dafür hat Niklas Luhmann formuliert, eine theologische Grundlage für eine inklusive Perspektive bietet Jürgen Moltmann an, der zugleich auch ein Impulsgeber für eine Öffentliche Theologie ist. Positionspapiere und Stellungnahmen aus Theologie, Kirche, organisiertem Sport und Sportwissenschaften werden analysiert und miteinander ins Gespräch gebracht, um Chancen und Grenzen für inklusives Konzept aufzuzeigen.
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Autorenportrait
Dr. Peter Noss ist Referent für Ökumene, Dialog und Partnerschaftsarbeit im Evangelischen Dekanat Wetterau/EKHN und evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Wetterau.
Rezension
„Öffentliche Theologie“ erfährt zunehmende Aufmerksamkeit, Menschenrechte sind ihr zentrales Thema. Inklusion ist bisher noch nicht Gegenstand einer größeren Untersuchung in diesem Feld gewesen. Diese Lücke schließt Peter Noss mit seinem Buch für einen Bereich hoher gesellschaftlicher Relevanz - den Sport.
Inklusion bedeutet, den Menschenrechtsdiskurs neu aufzurollen. Das ist auch eine zentrale Aufgabe der Öffentlichen Theologie, die auf den gesellschaftlichen Diskurs setzt und im Bereich des Sports exemplarisch geführt werden kann.