Beschreibung
Wirtschaftspolitik ist Kunstlehre. Es geht um das Zusammenspiel von Politik und ordnungstheoretischem Wissen und Kunst, die daraus resultierenden Erkenntnisse in einem bestimmten gesellschaftspolitischen Umfeld fruchtbar werden zu lassen. Die ordoliberale Konzeption erweiterte diesen Ansatz um das Wissen der Interdependenz zwischen wirtschaftlicher und politischer Sphäre - als Theorie und Konzeption für die Praxis. Die Zusammenstellung der wissenschaftlichen Beiträge von Hans Willgerodt zeigen dies eindrucksvoll. Die Aufsätze umfassen einen Zeitraum von 60 Jahren wissenschaftlicher Arbeit. Sie sind ein Beleg schier unerschöpflicher Kreativität und engagierter Teilnahme an wirtschaftspolitischen und gesellschaftspolitischen (Fehl-)Entwicklungen sowie dafür, welche Leistungen für Theorie und Praxis möglich sind, wenn hohe wissenschaftliche Kreativität mit festen ordnungspolitischen Grundsätzen und Erkenntnissen kombiniert werden. Dieser Band enthält nur einige der vielen unverändert immer wieder lesenswerten und aufrüttelnden Beiträge Willgerodts zur wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion. Die Lektüre belegt: Das Stemmen gegen den Zeitgeist lohnt sich und das Kämpfen gegen den Strom sollte eine eherne Aufgabe des Wissenschaftlers sein. Die Beiträge sind frisch geblieben.
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Inhalt
Frontmatter -- Inhaltsverzeichnis -- Einführung -- Prolog -- Erster Teil: Werte, Freiheit und Ordnung -- Christliche Ethik und wirtschaftliche Wirklichkeit -- Wirtschaftsfreiheit als moralisches Problem -- Die Gesellschaftliche Aneignung privater Leistungserfolge als Grundelement der wettbewerblichen Marktwirtschaft -- Grenzmoral und Wirtschaftsordnung -- Rang und Grenzen der Wirtschaftsfreiheit im Streit der Fakultäten: Rechtswissenschaft, Medizin und Naturwissenschaften -- Soziale Marktwirtschaft - ein unbestimmter Begriff? -- Wirtschaftsordnung und Staatsverwaltung -- Westdeutschland auf dem Wege zu „richtigen" Preisen nach der Reform von 1948 -- Einigkeit und Recht und Freiheit -- Der Staat und die Liberalen -- Demokratisierung der Wirtschaft und die Freiheit des Einzelnen -- Der Bürger zwischen Selbstverantwortung und sozialer Entmündigung -- Zweiter Teil: Vertrauen, Irrtum und Wissen als wirtschaftspolitische Probleme -- Diskretion als wirtschaftspolitisches Problem -- Der Unternehmer zwischen Verlust, Gewinn und Gemeinwohl -- Regeln und Ausnahmen in der Nationalökonomie -- Gedeckte und ungedeckte Rechte -- Sozialpolitik und die Inflation ungedeckter Rechte -- Enteignung als ordnungspolitisches Problem -- Die Anmaßung von Unwissen -- Die Universität als Ordnungsproblem -- Personenregister -- Sachregister Inhaltsverzeichnis
Sonstiges
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