Beschreibung
Dieser Band versammelt 16 Forschungsbeiträge, die vorführen, was die Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München derzeit ausmacht und welche inhaltlichen sowie konzeptionellen Diskussionen hier geführt werden. Die Aufsätze weisen vom Gegenstandsbereich und von den Ansätzen her ein breites Spektrum auf. So handeln sie von den Umbrüchen in der Arbeitswelt und von aktuellen und historischen Dynamiken des Lebens in Städten. Sie setzen sich mit kulturwissenschaftlichen Methodologien und ihrer Geschichte sowie mit der Regulierung der Migration und der kulturellen Europäisierung auseinander. Die gegenwärtige Gedächtnis- und Erinnerungskultur in mittelosteuropäischen Ländern bildet einen weiteren Schwerpunkt. Wieder andere Beiträge widmen sich der Bedeutung von Medien zwischen Schallplatte und Digitalfotografie.
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Autorenportrait
Johannes Moser, Prof. Dr., nach akademischen Positionen in Graz (Dr. phil. 1993), Wien, Frankfurt/Main (PD für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie 2002) und Dresden seit 2006 Lehrstuhlinhaber für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universitä München. Forschungsschwerpunkte: Stadtanthropologie, Transformationsprozesse, Alltagskultur, Arebit, Wirtschaftsanthropologie.
Rezension
Insgesamt legt das Münchner Institut für Europäische Ethnologie einen reichhaltigen, bunten Sammelband vor, der in seiner Ausprägung die Vielschichtigkeit von Institut und Institution widerspiegelt. – Melanie Burgemeister in: Zeitschrift für Volkskunde, 1/2016
[A]uch außerhalb von Lehrveranstaltungen ist der Band uneingeschränkt zu empfehlen. Wer thematische Schnittmengen feststellt, findet hier aktuelle Forschungen, die Begriffe schärfen und Orientierung geben. – Florian Schwemin in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2016
Die Herausgeber legen mit "Europäische Ethnologie in München. Ein kulturwissenschaftlicher Reader" ein gelungenes und perspektivenreiches Buch vor, das vor allem Studierenden des Faches als exemplarische Pflichtlektüre gelten soll. – David J. Berchem, in: Anthropos 2/2018, S. 728.