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Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945-1990

Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts 18

Erschienen am 12.12.2015
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783835313996
Sprache: Deutsch
Umfang: 549 S.
Format (T/L/B): 4 x 22.8 x 15 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Geschichte einer Gratwanderung: Die deutsche Sozialdemokratie im Umgang mit den Hypotheken des 'Dritten Reiches'. Aus den Trümmern des 'Dritten Reiches' eine demokratische und sozial gerechte Gesellschaft aufzubauen war das erklärte Ziel der Nachkriegs-SPD. Dafür jedoch waren ihre vielfach aus Haft und Emigration zurückgekehrten Funktionäre auf die Unterstützung von Millionen ehemaliger 'Volksgenossen' angewiesen. Kristina Meyer zeichnet den Umgang der deutschen Sozialdemokratie mit der NS-Diktatur von der Wiedergründung der SPD an bis 1990 nach. Sie fragt nach der Bedeutung von Widerstands- und Verfolgungserfahrungen für das Selbstverständnis und die Außenwahrnehmung der Partei, nach ihrem Beitrag zur politischen, juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der nationalsozialistischen Massenverbrechen, aber auch nach ihrer Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus, Neonazismus und Antisemitismus. Der vergangenheitspolitische Weg der SPD in der alten Bundesrepublik erweist sich dabei als eine permanente Gratwanderung: zwischen dem Streben nach gerechter Aufarbeitung der NS-Geschichte und den Bedürfnissen nach 'innerer Versöhnung'. Ausgezeichnet mit dem Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte 2015

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Wallstein Verlag GmbH
Sascha Eckart
info@wallstein-verlag.de
Geiststr. 11
DE 37073 Göttingen

Autorenportrait

Kristina Meyer, geb. 1978, studierte Geschichte, Politik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Bochum. Seit 2005 arbeitet sie am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Jena und ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Rezension

»ein Standardwerk zur sozialdemokratischen Geschichtspolitik« (Kurt Schilde, ZfG 6/2016) »eine prall mit Fakten gefüllte analytische, quellengesättigte überaus facettenreiche Untersuchung über den vergangenheitsploitischen Kurs der SPD« (L. Joseph Heid, Literarische Welt, 28.05.2016) »Die exzellente Forschung der Jenaer Historikerin regt zu weiteren Fragen an.« (Diefrid Krause-Vilmar, Frankfurter Rundschau, 13.05.2016) »Ein wichtiges Buch, glänzend geschrieben« (Theodor Joseph, Jüdische Rundschau, Februar 2016) »lesenswert« (Bernd Faulenbach, vorwärts, April-Mai 2016) »exzellente Forschung der Jenaer Historikerin« (Dietfrid Krause-Vilmar, Frankfurter Rundschau, 13.05.2016) «Ein wichtiges Buch, glänzend geschrieben, die schwierige Balance zwischen Empathie und kritischer Distanz wahrend.»; «Meyer hat eine prall mit Fakten gefüllte analytische, quellengesättigte, überaus facettenreiche Untersuchung über den vergangenheitspolitischen Kurs der SPD vorgelegt.» (L. Joseph Heid, Literarische Welt, 28.05.2016) »ein Standardwerk zur sozialdemokratischen Geschichtspolitik.« (Kurt Schilde, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 6/2016) »überaus gut lesbar geschriebenes Buch« (Swen Steinberg, Newsletter of the International Feuchtwanger Society, Volume 20, 2016) »differenziert, vielfach überraschend, frei von Schablonen, locker und luzide, (...) eine andere, auf ihre Weise faszinierende Geschichte der Republik.« (Gunter Hofmann, DIE ZEIT, 30.06.16) »Ihr Buch gehört unbedingt in die Geschichtsdebatte der SPD.« (Henry Bernhard, Deutschlandfunk, 11.07.2016) »Kristina Meyer hat wahrlich ein Standardwerk geschrieben« (Sebastian Lotto-Kusche, H-Soz-Kult, 12.08.2016) »ein Standardwerk für die Parteigeschichte der SPD und damit auch für die Geschichte der alten Bundesrepublik« (Johannes Platz, sehepunkte, 15.10.2016) »Es sind wertvolle Quellen erschlossen worden. Dem Anspruch wie den hohen Erwartungen wird der Band insgesamt in überzeugender Weise gerecht.« (Ludwig Elm, Marxistische Blätter, 2_2017) »Das Buch liest sich gut und macht deutlich, dass Parteiengeschichte sehr viel mehr sein kann als dröge Organisationsgeschichte.« (Sebastian Voigt, Politische Vierteljahresschrift (PVS), 2/2017)

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