Beschreibung
Der 'Bologna-Prozess' hat zu einer umfassenden Strukturreform des Hochschulwesens geführt. Massive öffentliche Kritik entzündet sich insbesondere am Bachelor-/Master-System mit seiner starken Ausbildungsorientierung. Die Universität muss jedoch auch ganz andere gesellschaftliche Zwecke erfüllen. Wie kann sie - gegen den neoliberalen Zeitgeist - weiterhin ihrem Auftrag zur Mitgestaltung einer humanen, toleranten und friedlichen Welt gerecht werden? Der Band zeichnet aus historischer, philosophischer, pädagogischer sowie sozialpolitischer Perspektive ein kritisches Bild der Universität der Gegenwart.
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Autorenportrait
Ingrid Lohmann (Prof. Dr.) ist Professorin für Ideen- und Sozialgeschichte der Erziehung an der Universität Hamburg. Sinah Mielich ist Studierende der Erziehungswissenschaft. Florian Muhl ist Studierender der Erziehungswissenschaft. KarlJosef Pazzini (Prof. Dr. phil.), geb. 1950, lebt in Berlin als Psychoanalytiker, Supervisor und Berater. Bis 2014 war er Professor für Bildungstheorie und Bildende Kunst an der Universität Hamburg, zur Zeit lehrt er an der UdK Berlin, der Universität zu Köln und der Université du Luxembourg. Zu seinen Forschungsthemen gehören Bildung vor Bildern, Psychoanalyse & Lehren, Kindliche Unschuld, Schuld sowie das Konzept der Übertragung. Laura Rieger ist Studierende der Erziehungswissenschaft. Eva Wilhelm ist Studierende der Erziehungswissenschaft.
Rezension
Besprochen in: Forum Wissenschaft, 3 (2011), Torsten BultmannESNA Bulletin, 99/5 (2011)Hamburgische Lehrerzeitung (hlz), 6 (2011), Fredrik Dehnerdtwww.lehrerbibliothek.de, 7 (2011), Jens WalterErziehungswissenschaftliche Revue, 11/2 (2012), Kristin Scholz/Sabrina Schröder/Pauline StarkePädagogische Rundschau, 5 (2012), Björn Oellers
»Diese spannende Publikation zeigt, was Studierende zu leisten imstande sind, wenn man sie lässt. Insgesamt haben die Herausgeber_innen hier eine sehr gelungene Zusammenstellung kontroverser Positionen zur Hochschule der Gegenwart vorgelegt, die disziplinäre Grenzen überschreitet und als Bereicherung des Diskurses um die Idee der Universität gelten kann.«
»HerausgeberInnen und AutorInnen vermeiden den Fehler, dem aktuellen Schlechten ein historisch konkretes Leitbild entgegen zu setzen.Ausnahmslos originelle und gelungene Beiträge.«
»Das Buch kann einem breiten Leserkreis empfohlen werden, insbesondere auch Studierenden, die erste Einblicke in die Debatte um die ›Universität der Gegenwart‹ gewinnen wollen.«
»Die Beiträge geben einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand der Bologna-Reform und die Kritik an ihr.«