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Interieur und Bildtapete

Narrative des Wohnens um 1800, Image 55, wohnen+/-ausstellen 2

Erschienen am 06.10.2014, 1. Auflage 2014
29,99 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837624182
Sprache: Deutsch
Umfang: 250 S., 38 s/w Illustr., 38 Illustr.
Einband: Paperback

Beschreibung

Bildtapeten im Interieur um 1800 sind an der Herausbildung und Formung einer spezifischen, an bürgerlichen Werten orientierten Wohnkultur maßgeblich beteiligt. Sie entfalten Erzählungen im bewohnten und bewohnbaren Raum, in dem sich Diskurse über 'geschmackvolles' Einrichten mit ästhetischen und moralischen Wertvorstellungen der Epoche verschränken. Zugleich sind die tapezierten Interieurs Aushandlungsorte von Erzählungen der Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer vielfältigen Praktiken im Alltag, die mit zeitgenössischen Idealen von Körper, Geschlecht, Ethnizität und Nation verknüpft sind. Solchen Narrativen und Beziehungsgeflechten spüren die Beiträge dieses Bandes nach, der aus interdisziplinärer Perspektive die mannigfaltigen Verschränkungen von Inneneinrichtung, Raumanordnungen und Subjektkonstitution in Wohndiskursen zu Beginn der Moderne offenlegt und einer kulturhistorischen Neubewertung unterzieht. Band 2 der Reihe 'wohnen+/-ausstellen'.

Produktsicherheitsverordnung

Hersteller:
transcript Verlag
Gero Wierichs
live@transcript-verlag.de
Hermannstraße 26
DE 33602 Bielefeld

Autorenportrait

Katharina Eck (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen. Sie ist Koordinatorin des Forschungsprojektes 'Wohnseiten. Deutschsprachige Zeitschriften zum Wohnen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und ihre medialen Übertragungen', in dessen Rahmen sie sich ihrer Habilitation widmet (Forschungsfeld wohnen +/-ausstellen am Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender in der Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft - Filmwissenschaft - Kunstpädagogik an der Universität Bremen). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Text-Bild-Beziehungen, Ästhetik früher Zeitschriften und Journale, Theorien des Interieurs, philosophische Ästhetik sowie Gender Studies in der Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts. Astrid Silvia Schönhagen (M.A.) ist Mitglied des Forschungsfeldes 'wohnen+/-ausstellen' an der Universität Bremen und als freie Lektorin und Kunstvermittlerin für verschiedene Institutionen tätig. Sie studierte Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre in Trier, Stockholm und Kopenhagen und promoviert im Forschungsfeld 'wohnen +/- ausstellen' an der Universität Bremen zu exotischen Bildtapeten. Ihre Forschungsschwerpunkte sind postkoloniale Theorie, Konsum und materielle Kultur in der Moderne, Interferenzen von Architektur und Mode/Kleidung sowie Interieur- und Wohndiskurse um 1800.

Rezension

Besprochen in:Fraunhofer IRB, 3 (2015)

»Eine beispielhafte Darstellung der Entwicklung, Geschichte, und Rezeption von Bildtapeten um 1800.«

»Hoch instruktive, gut lesbare und brisante Ausführungen, die den bürgerlichen Innerlichkeitsdiskurs bzw. die Formation von Innenlandschaften materiell wenden und der Wohnkultur als Ausdruck von Konsumkultur und ästhetischer Bildung nachspüren. Eindrücklich sind die zahlreichen medialen Filiationen, die die interdisziplinäre Anlage des Sammelbandes in den Blick zu rücken vermag.«

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