0

Autonomie und Menschenrechte am Lebensende

Grundlagen, Erfahrungen, Reflexionen aus der Praxis, Menschenrechte in der Medizin / Human Rights in Healthcare

Erschienen am 28.11.2016, 1. Auflage 2017
29,99 €
(inkl. MwSt.)

Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen

In den Warenkorb
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837637465
Sprache: Deutsch
Umfang: 254 S., 2 s/w Illustr., 2 Illustr.
Format (T/L/B): 2 x 22.6 x 14.8 cm
Einband: Paperback

Beschreibung

Autonomie ist zu einem zentralen Begriff des medizinethischen Diskurses der letzten Jahre geworden: Wie kann sie am Lebensende umgesetzt werden? Welche Praktiken, welche institutionellen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen dem im Wege? Und gibt es neben dem menschenrechtlich verankerten Selbstbestimmungsrecht andere Menschenrechte, die am Lebensende besonders gefährdet sind?Antworten hierauf geben Expertinnen und Experten aus den Bereichen Menschenrechte, Medizinrecht, Philosophie, Medizinethik, Literaturwissenschaft, aus der Inneren Medizin, der Palliativ- und der Rechtsmedizin sowie den Pflege- und Gesundheitswissenschaften.Abgerundet wird der Band durch ein Interview mit der Behindertenrechtsaktivistin Dinah Radtke zur 'Überraschenden Erfahrung von Lebensqualität' bei Menschen, die auf Assistenz und technische Geräte angewiesen sind.Mit Beiträgen u.a. von Jan P. Beckmann, Heiner Bielefeldt und Oliver Tolmein.

Produktsicherheitsverordnung

Hersteller:
transcript Verlag
Gero Wierichs
live@transcript-verlag.de
Hermannstraße 26
DE 33602 Bielefeld

Autorenportrait

Caroline Welsh (PD Dr. phil.) lehrt Germanistik mit wissensgeschichtlichem Schwerpunkt, bes. Literatur und Medizin, an der Universität Erlangen-Nürnberg und der Freien Universität Berlin. Christoph Ostgathe (Prof. Dr. med.) ist Inhaber des Lehrstuhls für Palliativmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg und Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen sowie Vizepräsident der Europäischen Palliativgesellschaft (EAPC). Andreas Frewer (Prof. Dr. med., M.A.) ist Professor für Ethik in der Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und European Master in Bioethics. Er leitet die Geschäftsstelle des Klinischen Ethikkomitees in Erlangen (UKER) und ist u.a. Senior Advisory Consultant der World Health Organization (WHO). Heiner Bielefeldt (Prof. Dr. Dr. h.c.) ist Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg und gehört zu den führenden Menschenrechtsexperten in Deutschland. Von 2003 bis 2009 war er Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte sowie von 2010 bis 2016 Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UNO-Menschenrechtsrats. Für sein Engagement im Rahmen der Vereinten Nationen erhielt er 2017 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

Rezension

»Ein Buch voll von Daten, wertvollen Analysen und Ausblicken zum Thema Lebensende, basierend auf viel praktischer Erfahrung mit Menschen in Grenzsituationen am Lebensende.«

Besprochen in:http://www.wernerschell.de, 1 (2017)Gesundheit und Gesellschaft, 3 (2017)XTRA!, 338 (2017)

»Der Band [liefert] wichtige Impulse für die Diskussion um ein würdevolles Sterben, gerade auch jenseits der Sterbehilfedebatte, und greift hierzu wichtige Erkenntnisse der Disability Studies auf, die dabei helfen können, den Begriff eines Sterbens in Würde praktisch nutzbar zu machen.«

»Das Buch ist allein schon durch die Vielzahl an unterschiedlichen Perspektiven lesenswert.Der Leser fühlt sich immer aufs Neue angeregt, die eigene Einstellung kritisch zu prüfen und zu hinterfragen.«

Weitere Artikel aus der Kategorie "Soziologie/Politische Soziologie"

Alle Artikel anzeigen