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Medien und Normkonstruktion

Zur Darstellung von Pädophilie, Missbrauch und Familie im 'Tatort', Edition Medienwissenschaft 41

Erschienen am 07.08.2017, 1. Auflage 2017
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837638899
Sprache: Deutsch
Umfang: 452 S., 87 s/w Illustr., 8 farbige Illustr., 95 Il
Format (T/L/B): 3 x 22.5 x 15 cm
Einband: Paperback

Beschreibung

Wie tragen mediale Repräsentationen zur Konstruktion von Ungleichheit bei?Marlies Klamt vergleicht, wie die brisanten Themen Pädophilie und sexueller Missbrauch in fiktionalen 'Tatort'-Folgen sowie journalistischen Beiträgen dargestellt werden. Im Zentrum der Studie steht der Normmensch, dessen Machtposition angreifbar wird, wenn er als pädosexueller Täter auftritt. Durch die kultursemiotische, medienwissenschaftliche Methodik und die Verknüpfung von weißseinskritischer Perspektive mit einem intersektionalen Ansatz erweitert Marlies Klamt das theoretische und methodische Instrumentarium zur Erforschung von Ungleichheit.

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Autorenportrait

Marlies Klamt (Dr. phil.) war von 2009 bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und hat dort im Wintersemester 2016/2017 die Professur für Fernsehjournalismus/Audiovisuelles Publizieren vertreten. Sie arbeitet als Videojournalistin und gibt Medientrainings.

Rezension

»Der Autorin gelingt es insbesondere durch eine gründliche und vielseitig fundierte theoretische Basis dieses schwierige Thema systematisch und differenziert zu beleuchten und zu analysieren.«

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