Beschreibung
In der germanistischen Literaturdidaktik etabliert sich mit der Theaterdidaktik jüngst eine neue Perspektive auf das Theater. In ihrem Mittelpunkt steht das Interesse an der Aufführungsdimension, um einen Umgang mit der Theateraufführung im Deutschunterricht zu ermöglichen.In diesem Kontext modelliert Philipp Kamps erstmals einen phänomenologischen Zugang zur Theateraufführung auf der Grundlage der drei Säulen: Wahrnehmung, Ereignis und Materialität. Damit wird das Fundament für einen Unterricht gelegt, der die Wahrnehmung als Erkenntnisquelle ernst nimmt und seine Gegenstände von der Wahrnehmung her ergründet.
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Autorenportrait
Philipp Kamps, geb. 1986, ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in der Abteilung Literatur- und Mediendidaktik mit dem Schwerpunkt Theaterdidaktik. Weitere Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ästhetischen und Kulturellen Bildung sowie im Bereich der Narratologie.
Rezension
»Erstaunlichweise weniger bekannt und anerkannt ist, dass das (auszuhaltende!) Nichtverstehen eine bedeutsame Dimension in der Auseinandersetzung mit Kunst darstellt. Es ist von großer langfristiger Bedeutung, dass Kamps sich hier explizit gegen den (literatur)didaktischen und schulischen Mainstream positioniert.«