Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837652666
Sprache: Deutsch
Umfang: 274 S., 9 farbige Illustr., 9 Illustr.
Format (T/L/B): 1.9 x 22.5 x 15 cm
Einband: Paperback
Beschreibung
Voguing-Performances haben Eingang in Tanzinszenierungen gefunden. Dabei entstehen Choreografien, die Voguing und den Ballroom als praktischen und theoretischen Referenzrahmen nutzen und fortschreiben. Jutta Krauß eröffnet mit ihrer Studie eine Diskursarena, in welcher diese Transformationsprozesse betrachtet werden. Ausgehend von einer umfassenden Archiv-Arbeit und der Untersuchung maßgeblicher Choreografien - von Georgina Philp, Gerard Reyes, Trajal Harrell, Knut Klaßen und Monika Gintersdorfer - entwirft sie Anschauungsmodelle und Ästhetikkonzepte unter den Gesichtspunkten der kulturellen Übertragung, vestimentären Performance und Gender-Inszenierung. Dabei zeigt sich in der Vielfalt an Voguing-Performances auf Theaterbühnen das Voguing-Archiv in Bewegung.
Produktsicherheitsverordnung
Hersteller:
transcript Verlag
Gero Wierichs
live@transcript-verlag.de
Hermannstraße 26
DE 33602 Bielefeld
Autorenportrait
Jutta Krauß (Dr. phil.) ist Tanzwissenschaftlerin mit den Forschungsschwerpunkten Körper und Kostüm, Gender Performances sowie kulturelle Übersetzungen beim zeitgenössischen Tanz. Sie lehrt an der Goethe-Universität Frankfurt, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen & Urbanen Bühnentanz Zürich. Seit 2019 ist sie im Vorstand der Gesellschaft für Tanzforschung (gtf). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind zeitgenössischer Tanz mit Theoremen von Körper und Kleidung, Gender Performances auf der Bühne sowie kulturelle Bewegungsübertragungen. 2020 promovierte sie zu Voguing on Stage.
Rezension
»Tanzinteressierten bietet dieses Buch endlich eine erste fundierte tanz- und genderwissenschaftliche Publikation zum Potenzial des Voguing: Strike a Pose – come on and read it!«
»Das vorliegende Buch behandelt eine spannende gesellschaftspolitische und interdisziplinär-künstlerische Thematik. Fachbibliotheken für Tanz und Soziologie, aber auch große Stadt- und Landesbibliotheken sollten es für Fachwissenschaftler, Profi- und Hobby-Tänzer bewahren.«