Beschreibung
Die Solidarität ist im Vergleich zur Freiheit und zur Gerechtigkeit merkwürdig 'theorielos'. Liegt dies an der Dominanz eines politischen Liberalismus aus vorindustriellen Zeiten, der unser Denken bis heute prägt? An die sozialphilosophischen Aufbrüche des französischen Solidarismus von Akteuren wie Fouillée, Gide und Bourgeois erinnernd, fragt Hermann-Josef Große Kracht, ob es nicht an der Zeit ist, die philosophischen Freiheitslektionen des 18. Jahrhunderts mit den soziologischen Solidaritätslektionen des 19. Jahrhunderts zu einem postliberalen Solidarismus zu verbinden.
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Autorenportrait
Hermann-Josef Große Kracht (apl. Prof. Dr. phil., theol. habil., M.A.), geb. 1962, ist Akademischer Oberrat am Institut für Theologie und Sozialethik der Technischen Universität Darmstadt.
Rezension
»Eine gelungene Irritation für liberales Denken auf der Schmalspur.«
»Vielleicht beginnt jetzt in der Corona-Pandemie die Weiterentwicklung der Solidarität.«
»Hermann-Josef Große Krachts Verdienst ist es, die in der Theorie- und Ideengeschichte wenig rezipierten Solidaristen fundiert darzustellen.«
Besprochen inad fontes International, 11/5 (2021), Axel Harald Starkwww.socialnet.de, 08.06.2022, Gisela Thiele