Beschreibung
Historische Diskursanalyse der deutschen ›rassenhygienischen‹ Abhandlungen zwischen 1891 und 1914
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Vandenhoeck & Ruprecht
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Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen
Rezension
Der Band behandelt die frühe Rassenhygiene in Deutschland, die zwischen ›Niedergang‹ oder ›Aufstieg‹ stand und die sog. ›Entartung‹ der gesamten modernen ›Kulturmenschheit‹ aufhalten bzw. deren ›Höherzüchtung‹ vorantreiben sollte.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen der frühen ›Eugenik‹ reichten von reduzierter Hilfeleistung für sog. ›Schwache‹, über Heiratsförderungen oder -verbote und Zwangssterilisation bis hin zur staatlich gesteuerten Fortpflanzung der Menschen. So entwickelte sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Deutschland eine erhebliche Bandbreite an ›rassenhygienischer‹ Literatur, die Gegenstand der vorliegenden Diskursanalyse ist. Mit sowohl sozialistisch-antikapitalistischen als auch reaktionär-aristokratischen sowie sozialdarwinistisch-kapitalistischen Argumentationen war sie von äußerster Heterogenität geprägt.