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Der familienrechtliche Ausgleichsanspruch

Die Geschichte einer Fehlkonstruktion, Beiträge zu Grundfragen des Rechts 37

Erschienen am 10.05.2021, 1. Auflage 2021
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783847112570
Sprache: Deutsch
Umfang: 198 S.
Format (T/L/B): 1.6 x 23.6 x 16.2 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Der Bundesgerichtshof schuf den familienrechtlichen Ausgleichsanspruch 1959, um einen Ausgleich für geleisteten, aber nicht geschuldeten Kindesunterhalt zu ermöglichen. Janina Schaffert zeigt nicht nur die zahlreichen Kritikpunkte an dem Grundsatzurteil sowie der heutigen Ausgestaltung und seiner Durchsetzbarkeit auf, sondern bietet einen Lösungsweg auf Basis des geschriebenen Rechts, dessen Vorteile unverkennbar sind. Anhand der genetisch-historischen Analyse zeigt die Autorin, dass die dem familienrechtlichen Ausgleichanspruch zugrunde liegende Problematik bereits lange vor dem Grundsatzurteil bestand. Die von Janina Schaffert entwickelte Lösung steht daher im Einklang mit der historischen Entwicklung des Regressanspruchs und ermöglicht - im Gegensatz zum BGH - einen gerechten Ausgleich. 1959 the Federal Supreme Court established the family law compensation claim to faciliate compensation in respect of child support which has been paid but is not owed. Janina Schaffert does not only outline the numerous points of criticism of the fundamental judgment as well as the current form and its practicability, but also offers a solution based on written law, of which the advantages are undeniable. The genetic-historical analysis in particular shows that the problem underlying the family law compensation claim existed long before the leading decision. The solution developed by Janina Schaffert is in line with the historical development of the right of recourse and - in contrast to the Federal Supreme Court - enables a fair compensation.

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Autorenportrait

Dr. Janina Schaffert studierte Rechtswissenschaften an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zivilrecht und Rechtsgeschichte bei Prof. Dr. Stephan Meder.

Rezension

Der BGH schuf den familienrechtlichen Ausgleichsanspruch 1959, um einen Ausgleich für geleisteten, aber nicht geschuldeten Kindesunterhalt zu ermöglichen. Janina Schaffert zeigt zahlreiche Kritikpunkte an dem Grundsatzurteil und der heutigen Ausgestaltung sowie seiner Durchsetzbarkeit auf und bietet dafür einen Lösungsweg.

Die Autorin offenbart nicht nur die zahlreichen Kritikpunkte an dem Grundsatzurteil sowie der heutigen Ausgestaltung und seiner Durchsetzbarkeit, sondern bietet einen Lösungsweg auf Basis des geschriebenen Rechts, dessen Vorteile unverkennbar sind. Anhand der genetisch-historischen Analyse zeigt Janina Schaffert, dass die dem familienrechtlichen Ausgleichanspruch zugrunde liegende Problematik bereits lange vor dem Grundsatzurteil bestand. Die von ihr entwickelte Lösung steht daher im Einklang mit der historischen Entwicklung des Regressanspruchs und ermöglicht – im Gegensatz zum BGH – einen gerechten Ausgleich.

Schlagzeile

Der BGH schuf den familienrechtlichen Ausgleichsanspruch 1959, um einen Ausgleich für geleisteten, aber nicht geschuldeten Kindesunterhalt zu ermöglichen. Janina Schaffert zeigt zahlreiche Kritikpunkte an dem Grundsatzurteil und der heutigen Ausgestaltung sowie seiner Durchsetzbarkeit auf und bietet dafür einen Lösungsweg.

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