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Du siehst Gespenster und nichts in der Minibar

Erschienen am 10.10.2024
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783854496601
Sprache: Deutsch
Umfang: 240
Format (T/L/B): 21.0 x 13.0 cm

Beschreibung

Mit seinem neuen Buch schlägt Lucas Cejpek ein neues Kapitel in der Geschichte des Essays auf. Was persönlich beginnt, entwickelt sich durch die äußeren Umstände der Pandemie zu einem öffentlichen Tagebuch. ist eine alltägliche Formulierung, die nicht an die Präsenz des Unheimlichen glaubt. Genau darum geht es in diesem Buch, das formal offen ist für Szenen und Listen zwischen Beschreibungen und Reportagen.Das Buch funktioniert als Netzwerk, das die unterschiedlichsten Begriffe und Personen miteinander verknüpft: Hilma af Klint malt 1906 auf Befehl ihrer Geister erste abstrakte Bilder, Michael Glawogger geht 2014 mit einer Filmkamera auf Weltreise und stirbt in Afrika, wie ihm prophezeit worden ist, 2022 erscheint der Roman von Péter Nádas, in Wien liest er aus seinen Memoiren . Lucas Cejpek hat ihn auf die Funktion der Fotografie für seine Literatur angesprochen.Die Fotografie hat die modernen Gespenster begleitet, als Mittel zur Beglaubigung ihrer Existenz. Der Film hat mit immer neuen Tricks ihre Wirkungsmöglichkeiten ausgeweitet, während die Literatur immer noch im Bann von Hamlets Vater steht, von seinem Geist und den Gespenstern der Romantik.In seinem Buch führt Lucas Cejpek vor, wie wir mit all dem umgehen können, gegenwärtig gewitzt, in Form von Abschweifungen und immer neuen Verschränkungen. Der Essay erweist sich einmal mehr als ungemein aufnahme- und verwandlungsfähig.Während der Pandemie war die Lektüre überregionaler Zeitungen für den Autor ein Ausgleich für persönliche Begegnungen. Das Hotel wurde für ihn zu einem ebenso nostalgischen wie utopischen Ort, als die Gästemappe und alle Hygieneartikel aus den Zimmern verschwanden. Die Minibar wurde nicht mehr befüllt. schreibt Roger Clarke in seiner von 2012, in der überwiegenden Zahl der Fälle werden diese Sichtungen nicht dokumentiert. Cejpeks Gespensterbuch besteht aus Momentaufnahmen unterschiedlicher Form: persönliche Erinnerung, Beschreibung, Reflexion, Essay und Drama. Die Reihenfolge der einzelnen Passagen ist chronologisch und dramaturgisch bestimmt, durch motivische Zusammenhänge und Spannungsmomente: Gespenstergeschichten leben von der Überraschung.

Autorenportrait

Lucas Cejpek, geboren 1956 in Wien, promovierte über Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften als Kulturtheorie, freier Schriftsteller und Regisseur, veröffentlicht Essays, Romane und Gesprächsbücher.

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