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Reden statt schießen

Die Kultur des Dialogs in Mali - Ein Tagebuch

Erschienen am 24.01.2019, 1. Auflage 2019
24,00 €
(inkl. MwSt.)

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783866745865
Sprache: Deutsch
Umfang: 208 S.
Format (T/L/B): 1.5 x 21 x 13.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Kurz vor den anstehenden Wahlen 2012 fand in Mali, der Vorzeigedemokratie Westafrikas, ein Militärputsch statt, um 'die Demokratie zu retten'. Christof Wackernagel, der bis 2013 zehn Jahre in Malis Hauptstadt Bamako lebte, war schockiert von dem Umbruch. Doch er war auch beeindruckt davon, dass nicht, wie erwartet, Bürgerkrieg, Chaos und Gewalt, folgten, sondern er die in Mali tief verankerte Kultur des Dialogs miterleben durfte, in der Konflikte diskutiert und mithilfe von Mediatoren geschlichtet werden. Mit seinem 'Putschtagebuch' schildert Wackernagel politische und private Begebenheiten aus anderthalb Jahren Ausnahmezustand, zeichnet persönliche Betroffenheit und die Stimmung der Bevölkerung nach. Sein Miterleben des Putsches und seine Kenntnis der malischen Kultur machen seine Analyse des Geschehens herausragend und zeigen umso deutlicher, was Europa von Afrika lernen kann.

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Hersteller:
zu Klampen Verlag Dietrich zu Klampen und Dr. Rolf Johannes
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Autorenportrait

Christof Wackernagel, geboren 1951, war von 1967 bis 1977 Schauspieler und wurde nach sechs Wochen Mitgliedschaft in der RAF 1977 bis 1987 inhaftiert. Seit 1987 ist Wackernagel wieder als Schauspieler und Autor tätig und hat in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Er ist Initiator der Kulturkarawane »Humanity's Ark«. Bei zu Klampen erschienen von ihm außerdem: »Gadhafi läßt bitten. Novelle« (2002), »es. Traumtrilogie« (2011) und »RAF oder Hollywood. Tagebuch einer gescheiterten Utopie« (2017).

Rezension

»Eine unentbehrliche Lektüre für jeden, der verstehen will, wie die politischen Erschütterungen in einem vermeintlich unbedeutenden westafrikanischen Land nicht nur mit dem Schicksal der ganzen Region, sondern auch der Zukunft unserer westlichen Welt verflochten sind. (…) Wackernagel ist Moralist, aber einer der die Realitäten der Politik anerkennt. Am stärksten wirkt sein Tagebuch, wenn der Autor tief in das alltägliche Handgemenge eintaucht und für eine säkulare, aufgeklärte Gesellschaft streitet.« Jonathan Fischer in: DIE WELT