Beschreibung
Charline Effahs Roman - eine Hommage an Frauen und ihre Widerstandsfähigkeit!Nach dem Tod ihres Vaters in Paris entdeckt Minga Briefe ihrer Mutter, von der sie nichts mehr gehört hat, seit diese vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen war. Der letzte Brief, der ihren mysteriösen Tod vermeldet, kommt von einer NGO, für die Josephine zuletzt als Krankenschwester in Ostafrika gearbeitet hat. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und die Umstände ihres Todes herauszufinden, beschließt Minga, in den Norden Ugandas in das Geflüchtetenlager Bidi Bidi zu reisen, wohin Menschen - hauptsächlich Frauen - vor dem Bürgerkrieg fliehen. Hier trifft sie Frauen, die alles verloren haben. Minga taucht ein in das Leben dieser Frauen und deren alltäglichen Kampf ums Überleben. Stück für Stück setzt sie die Geschichten von drei Frauen zusammen, deren Wege sich im Camp Bidi Bidi kreuzen.In ihrem Roman erzählt Charline Effah, wie Überlebende von häuslicher und kriegerischer Gewalt versuchen, ihr Leben wieder aufzubauen, ihre zerbrochenen Träume erneut aufzugreifen und die Liebe neu zu erfinden. Sie liefert einen bewegenden Text über das Leiden von Frauen und den Kämpfen, die auf ihren Körpern ausgetragen werden. Dieser Roman ist wie eine Wiedergutmachung für alle Opfer und eine Ode an die Stärke von Frauen.'Die Frauen von Bidi Bidi ist ein eindringlicher Roman, der den Blick dorthin lenkt, wo er normalerweise nicht hingelangt: auf die unmittelbaren Auswirkungen von Kriegen auf Frauen und die Spuren, die sie an ihren Körpern hinterlassen. Charline Effah meistert dieses dichte Thema mit Bravour. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine bemerkenswerte Erzählung von großer Schönheit.' Délibéré
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Rezension
» ist ein eindringlicher Roman, der den Blick dorthin lenkt, wo er normalerweise nicht hingelangt: auf die unmittelbaren Auswirkungen von Kriegen auf Frauen und die Spuren, die sie an ihren Körpern hinterlassen. Charline Effah meistert dieses dichte Thema mit Bravour. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine bemerkenswerte Erzählung von großer Schönheit.« Délibéré
Leseprobe
'Mein Vater sagte einmal, Frauen hätten Flügel und die Federn dieser Flügel seien aus dem gleichen Stoff wie die Resilienz. Darin liege der Ursprung all ihrer Dreistigkeiten. Deshalb, erklärte er in seinen nächtlichen Selbstgesprächen, die die Stille unserer Wohnung durchbrachen, musst du, wenn eine Frau für immer dir gehören soll, nicht ihr Herz erobern. Du musst ihr die Flügel brechen, ihre Sehnen durchtrennen, die Wurzeln ausreißen, verbrennen und ihre Asche in fließendem Wasser verstreuen. So verletzlich und nackt wie ein gestutztes Vögelchen wird sie ganz von dir abhängig sein. Doch meine Mutter hatte ihre gebrochenen Flügel wieder ausgebreitet.'