In „Im Frühling sterben“ erzählt Ralf Rothmann die Geschichte von Walter Urban und Friedrich „Fiete“ Caroli, zwei siebzehnjährigen Melkern aus Norddeutschland, die im Februar 1945 zwangsrekrutiert werden. Während man den einen als Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS einsetzt, muss der andere, Fiete, an die Front. Er desertiert, wird gefasst und zum Tode verurteilt und dann gibt es eine letzte Begegnung mit Walter.
Für Nachkriegskinder, wozu auch ich zähle, trägt dieses Buch zum besseren Verständnis für der Vorgängergeneration bei. Es ist packend geschrieben, es zieht einem in einem Bann und man kann glücklich, dass man diese Zeit vor 70 Jahren nicht selbst erleben musste. Absolut lesenswert