Es sind die turbulenten siebziger Jahre und die beiden inzwischen erwachsene Frauen. Lila ist Mutter geworden und hat sich befreit und alles hingeworfen - den Wohlstand, ihre Ehe, ihren neuen Namen - und arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Fabrik. Elena hat ihr altes neapolitanisches Viertel hinter sich gelassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet.
Was wollen wir machen? Auf dem Kopf stehen und lachen! Über 250 Reime und Gedichte, alte, seit Generationen bekannte und beliebte, und neue, zum Entdecken. Für kleine Kinder, junge Eltern und Großeltern, zum Quatschmachen und Schieflachen, zum Rätseln und Spielen, zum Auswendiglernen und Aufsagen, zum Einschlafen und Träumen.
Willkommen in QualityLand! In der Zukunft ist alles durch Algorithmen optimiert: QualityPartner weiß, wer am besten zu dir passt. Das selbstfahrende Auto weiß, wo du hinwillst. Und wer bei TheShop angemeldet ist, bekommt alle Produkte, die er bewusst oder unbewusst haben will, automatisch zugeschickt. Kein Mensch ist mehr gezwungen, schwierige Entscheidungen zu treffen - denn in QualityLand lautet die Antwort auf alle Fragen: o.k. Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter immer mehr das Gefühl, dass mit dem System etwas nicht stimmt.
Ijoma Alexander Mangold lautet sein vollständiger Name; er hat dunkle Haut, dunkle Locken. In den siebziger Jahren wächst er in Heidelberg auf. Seine Mutter stammt aus Schlesien, sein Vater ist aus Nigeria nach Deutschland gekommen, um sich zum Facharzt für Kinderchirurgie ausbilden zu lassen. Weil es so verabredet war, geht er nach kurzer Zeit nach Afrika zurück und gründet dort eine neue Familie. Erst zweiundzwanzig Jahre später meldet er sich wieder und bringt Unruhe in die Verhältnisse.
Ein packender historischer Roman. Amsterdam 1701: Um einer Anklage wegen Ketzerei zu entgehen, macht sich der junge Pietist Pieter van Ackeren auf den beschwerlichen Weg in die niederländische Kolonie Suriname. Auf seiner Reise begegnet er Seemännern und Sklavenhändlern, Indianern und Wissenschaftlern, der Malerin Maria Sibylla Merian - und seiner großen Liebe, die ihm sein Glaube jedoch verbietet. Zwischen unbändiger Natur, roher Gewalt und christlichen Missionaren sucht Pieter nach seiner ganz eigenen Wahrheit.
Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen.
Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die "Geheime Gesellschaft der Schlaflosen". Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischerbootes, das nie mehr zurückkehren wird. - Über vier Generationen des 20. Jahrhunderts und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen.
Es gilt nur, einen sinnvollen Beitrag zu leisten – ob er ethisch korrekt ist, „wert-voll“, das steht nicht zur Frage. So lebt Britta ihr Leben als erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter. Mit ihrem Geschäftspartner Babak betreibt sie eine psychotherapeutische Beratungsstelle für Suizidgefährdete. In dieser testet sie den wirklichen Todeswillen der Klienten – wenn sie wirklich sterben wollen, dann soll es ein „sinnvoller“ Tod für eine gute Sache sein: sie vermitteln Selbstmordattentäter...
Was wäre gewesen wenn...? Wenn wir uns früher getroffen hätten? Ivy und Abe begegnen sich. In verschiedenen Lebensphasen, verschiedenen Beziehungen, mit verschiedenen Perspektiven. Was wäre gewesen, wenn sie sich als Senioren wieder getroffen hätten – nachdem sie beste Grundschulfreunde gewesen waren? Was wäre passiert, wenn sie sich getroffen hätten, als beide in mehr oder weniger glücklichen Ehen gebunden waren? Was wäre passiert, wenn sie sich als Studenten getroffen hätten?
Erst vor kurzem ist ihre Mutter gestorben. Ophelia vermisst sie schrecklich. Mit ihrem Vater, der einen Auftrag in einem seltsamen Museum bekommen hat, und ihrer großen Schwester Alice verbringt sie die Tage vor Weihnachten in einer eisig kalten Gegend. Bei ihren Streifzügen durch das wunderliche Museum findet sie einen eingesperrten Jungen ohne Namen. Ophelia glaubt an die Wissenschaft – und wird konfrontiert mit magischen Wesen, Zauberern und der Schneekönigin. Und dann muss sie nur schnell die Welt retten...