Festspiele in Salzburg
Quellen und Materialien zur Gründungsgeschichte. Band 2: 1921-1924, Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek 90
Erscheint am
14.07.2025, 1. Auflage 2025
Beschreibung
Die Aufführung des Jedermann auf dem Salzburger Domplatz am 22. August 1920 gilt allgemein als informeller Gründungsakt der Salzburger Festspiele. Ein dauerhafter Erfolg des von Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und der Salzburger Festspielhaus-Gemeinde gemeinsam betriebenen Projekts war damit aber noch nicht gewährleistet. Der vorliegende Band dokumentiert neben den langwierigen Verhandlungen über die Aufführung des Salzburger großen Welttheaters 1922 die krisenhafte Entwicklung der Festspiele in den Jahren 1921 bis 1924, die von schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und heftigen Konflikten innerhalb der Festspielhaus-Gemeinde gekennzeichnet war. Eine institutionelle Konsolidierung zeichnete sich erst um die Jahreswende 1924/25 ab, als der Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl die Festspiele zu einer Angelegenheit des Landes Salzburg machte und den Bau des ersten Festspielhauses ermöglichte. Eine ausführliche historische Einleitung und ein detaillierter Kommentarteil ergänzen den Band.
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Rezension
Der vorliegende zweite Band der Quellenedition zur Gründungsgeschichte der Salzburger Festspiele dokumentiert unter Einbeziehung zahlreicher, teils unveröffentlichter Dokumente den von Inflation, Not und Fremdenfeindlichkeit gekennzeichneten Zeitraum von 1921 bis 1924, in dem ein langfristiger Erfolg des 1920 mit der ersten „Jedermann“-Aufführung begonnenen Festspielprojekts noch keineswegs absehbar war.
Die Aufführung des „Jedermann“ auf dem Salzburger Domplatz am 22. August 1920 gilt allgemein als informeller Gründungsakt der Salzburger Festspiele. Ein dauerhafter Erfolg des von Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und der Salzburger Festspielhaus-Gemeinde gemeinsam betriebenen Projekts war damit aber noch nicht gewährleistet. Der vorliegende Band dokumentiert neben den langwierigen Verhandlungen über die Aufführung des „Salzburger großen Welttheaters“ 1922 die krisenhafte Entwicklung der Festspiele in den Jahren 1921 bis 1924, die von schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und heftigen Konflikten innerhalb der Festspielhaus-Gemeinde gekennzeichnet war. Eine institutionelle Konsolidierung zeichnete sich erst um die Jahreswende 1924/25 ab, als der Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl die Festspiele zu einer Angelegenheit des Landes Salzburg machte und den Bau des ersten Festspielhauses ermöglichte. Eine ausführliche historische Einleitung und ein detaillierter Kommentarteil ergänzen den Band.