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Mauricio Kagels musikalisches Werk

Der Komponist als Erzähler, Medienarrangeur und Sammler, Schriftenreihe der Hochschule für Musik 'Franz Liszt' 5

Erschienen am 03.12.2010, 1. Auflage 2010
65,00 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783412202453
Sprache: Deutsch
Umfang: 322 S., mit 26 s/w-Abbildungen und 56 Notenbeispie
Format (T/L/B): 2.2 x 23.9 x 17 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Ausgehend von der Frage, was das Komponieren von Musik in der Moderne und Postmoderne ausmacht, definiert diese Studie am Beispiel des Werks von Mauricio Kagel (1931-2008), der als einer der vielseitigsten zeitgenössischen Komponisten gilt, Strategien des Komponierens. Dabei versteht sie 'Kompositionsstrategie' nicht nur als eine bewusste Auseinandersetzung mit Kompositionstechnik, sondern schließt den gesamten künstlerischen Prozess mit ein. Mit dieser kulturwissenschaftlichen Herangehensweise werden mehrere Brücken geschlagen: Die Verbindungen zwischen Kompositionstechnik und Musikästhetik werden aufgezeigt, Methoden und Theorien unterschiedlicher Disziplinen auf den Gegenstand angewandt und so verschiedene Verfahren wie das der Quellenforschung und der Musikanalyse miteinander kombiniert.

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Hersteller:
Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
ute.schnueckel@brill.com
Lindenstr. 14
DE 50674 Köln

Autorenportrait

Knut Holtsträter ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth.

Inhalt

Einleitung . Erzählen und Musik 1 Ästhetische Leerstellen Lügen und Ironie in Musik Möglichkeiten und Grenzen der Musiknarratologie Südosten Erzählsysteme Intermedialität und Musik Zum Terminus Intermediales Komponieren bei Ludwig van Medien, ihre Techniken und ihre Wahrnehmungsweisen Exotica als ironische Replik auf Stockhausen Sammeln und Musik .. Sammeln und Sammlung Sammeln als Kulturtechnik Der surrealistische Blick des Sammlers Konsequenzen für Analyse und Interpretation Ludwig van Werkgenese als Sammeln Intermedialität und Sammeln Zusammenfassung über das Sammeln Die Geschichte(n) der Seriellen Tonalität Serielle Tonalität aus a¿sinnerer Notwendigkeita¿¿? Anagrama: Kompositorischer Anspruch und musikalische Wirklichkeit Montage/Collage als Synthetisierung von seriellen Parametern Komplexität und Verunsicherung Die a¿swebernschea¿¿ Frühfassung Sexteto de cuerdas (1953) von 1953 bis 1957/58 Die werkabschließende Geste des Komponisten Kagels Poetik der Seriellen Tonalität Die aleatorischen Anteile der Seriellen Tonalität Kagels Auseinandersetzung mit der Wiener Schule Zur Reetablierung der Konsonanz Kontextualität und musikalische Struktur Serialität und Kontextualität Vorgeschobene Interkulturalität und inhärente Medienkritik Auflösungen im Korsett Fazit zu Osten Die Rolle des kompositorischen Subjekts Genese von Serieller Tonalität: Südosten, Klavierpart, Takte 108 bis 119 Les Idees fixes Serielle Tonalität und a¿sorchestrales Spätwerka¿¿ . Automatisierung von Musik und Komposition Montage als Wahrnehmungsweise Rondoform als Montiertes Zur Konzeption der Idee fixe C-Dur Fazit zu Les Idees fixes Zum Schluss Verzeichnis der Quellen Anagrama , Exotica , Les Idees fixes , Ludwig van , Osten , Sexteto de cuerdas (1953), Südosten . Verzeichnis der Literatur, Noten und Tonträger . Verwendete Literatur , Publizierte Noten , Tonträger

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