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Humanismus und christliche Barmherzigkeit

Geschichte der deutschen Missionen für die Armenier im Osmanischen Reich 1896-1919, Gewaltpolitik und Menschenrechte 5

Erschienen am 18.12.2024, 1. Auflage 2025
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783428193844
Sprache: Deutsch
Umfang: 290 S., 15 s/w Illustr., 15 Illustr., 15 Fotos
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Die Studie untersucht die Tätigkeit der deutschen evangelischen und katholischen Missionen unter den Armeniern im Osmanischen Reich zwischen 1896 und 1919. Die Geschichte aller Hauptstationen der deutschen Missionen, ihre Ziele und Tätigkeitsbereiche werden detailliert dargestellt. Die Missionare waren Augenzeugen des Völkermordes an den Armeniern ab 1915 und konnten ihre Stationen trotz der Vernichtungspolitik des Osmanischen Reiches in den meisten Fällen in Oasen des Humanismus und der Rettung verwandeln.

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Autorenportrait

Hayk Martirosyan ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lepsiushaus Potsdam. Er studierte Turkologie an der Staatlichen Universität Jerewan und promovierte am Institut für Orientalistik der Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien mit einer Arbeit über die Tätigkeit des Deutschen Hülfsbundes für Armenien im Osmanischen Reich. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der christlichen Missionen und die Missionsgeschichte im Osmanischen Reich, die Biografien der im Osmanischen Reich tätigen Missionare, die Geschichte der Hilfswerke und ihrer Rettungsarbeit für Armenier sowie der Völkermord an den Armeniern ab 1915.

Inhalt

1. Beginn intensiver Armenierhilfe in Deutschland: Deutscher Hülfsbund für Armenien Gründung und Entwicklung – Deutsche Orient-Mission: Von einer »Mohammedanermission« zum Hilfswerk für die Armenier – Die Kaiserswerther Diakonie: »Herzliche Bitte für die armenischen Waisen« – Das Syrische (Schneller,sche) Waisenhaus – Der Jerusalemsverein: »Das Mithelfen als eine vom Herrn dem Jerusalems-Verein gewiesene Aufgabe« – Christliche Blindenmission im Orient: Anfänge und Besonderheiten – Deutsche katholische Vereine im 19. Jahrhundert: Anfänge der karitativ-missionarischen Tätigkeit 2. Betreuung der überlebenden Armenier im Osmanischen Reich 1897–1914 Die Tätigkeit des Hülfsbundes in den Hauptstationen Mesereh, Marasch, Van, Musch und Harunije – Die Tätigkeit der Deutschen Orient-Mission (DOM) in Urfa und Diarbekir – Die armenischen Waisenmädchen des Kaiserswerther Diakonissenhauses: Jerusalem, Smyrna, Beirut – Armenische Waisenkinder im Syrischen Waisenhaus in Jerusalem – Das »Armenische Waisenhaus« des Jerusalemsvereins – Die Geschwister Christoffel in Malatia und die Sehbehindertenarbeiten – Resonanzen katholischer Kreise Deutschlands auf die hamidischen Massaker 3. Genozid an den Armeniern und die deutschen Missionen 1915–1919 Das Schicksal der Stationen des Hülfsbundes: Überleben und Tod – Die DOM und der Völkermord an den Armeniern – Die Kaiserswerther Stationen während des Ersten Weltkrieges – Das Syrische Waisenhaus in den Jahren 1915–1918 – Christoffels Rückkehr nach Malatia und die Rettung der Blindenanstalt – Der Genozid an den Armeniern und die Katholiken Deutschlands

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