Beschreibung
Language has an immense effect on society - and vice versa. Language reflects social relations and also functions as an instrument of interpretation and power. In the development of the modern nation language has had the important role of standardizing and institutionalizing mores. In this volume philologists and historians study the role of language as a cultural and historical vehicle based on the example of Eastern Middle Europe. Other themes addressed include the preparation of dictionaries, the tense relationship between status planning and everyday practices, and the institutional approach to polyglotism.
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Vandenhoeck & Ruprecht
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Autorenportrait
Dr. Klaas-Hinrich Ehlers ist Privatdozent an der FU Berlin und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Collegium Carolinum in München. Dr. Marek Nekula ist Professor für Bohemistik und Westslavistik an der Universität Regensburg. Dr. Martina Niedhammer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Collegium Carolinum, Forschungsstelle für die böhmischen Länder, in München. Dr. Hermann Scheuringer ist Professor für Deutsche Philologie (Sprachwissenschaft) an der Universität Regensburg.
Rezension
Der Band untersucht am Beispiel Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert die Rolle der Sprache als Vehikel der nationalen Differenzierung und Homogenisierung auf alltagspraktischer und institutioneller Ebene.
Sprache prägt Gesellschaft und umgekehrt, da Sprache soziale Beziehungen reflektiert oder als Deutungs- und Herrschaftsinstrument fungiert. Bei der Konstruktion der modernen Nation kommt ihr und ihrer Standardisierung und Institutionalisierung daher eine zentrale Rolle zu. In diesem Band gehen Philologen und Historiker der Rolle von Sprache als kulturpolitischem Vehikel am Beispiel Ostmitteleuropas nach. Thematisiert werden u.a. Fragen der Wörterbucharbeit, des Spannungsverhältnisses zwischen Statusplanung und Alltagspraxis, aber auch des institutionellen Umgangs mit Mehrsprachigkeit.
Leseprobe
This volume takes as its example Eastern Middle Europe to study the role of language as a vehicle for national differentiation and homogenization on both the everyday, practical level and the institutional level.