Beschreibung
Marilynne Robinson ist die große amerikanische Erzählerin und Vorbild einer ganzen Generation von Autorinnen. In einem weit angelegten Romanzyklus spürt sie einfühlsam und eindringlich den ersten und den letzten Fragen nach. Unnachahmlich wie Alice Munro, eindringlich wie Siri Hustvedt. Lila ist ein Findelkind, das von einer Landstreicherin und Überlebenskünstlerin aufgegriffen wird. Als ungleiche Geschwister ziehen sie durch Amerikas harte Jahre, in denen Dürre und Hunger das Leben zeichnen. Als Erwachsene muss sich Lila alleine durchschlagen, bis sie eines Tages im Regen unerwartet einen Unterschlupf findet. Und mehr als das - sie wird mit der Sorge und Zartheit eines Mannes konfrontiert, der ihr Leben und alles, was sie bisher erfahren hat, auf den Kopf stellen wird. 'Doch am Ende steht das Glück und die Rettung, und man begreift - auch so könnte eine Geschichte wirklich enden.' Zsuzsa Bánk 'Was für ein Geschenk: Marilynne Robinsons Texte üben eine magische Wirkung aus.' Carolin Emcke 'Ich liebe ihre Bücher.' Barack Obama
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Autorenportrait
Marilynne Robinson ist eine der großen Stimmen Amerikas. Für ihre Romane hat sie fast jeden Literaturpreis der USA gewonnen für 'Gilead', den Auftakt ihrer berühmten Trilogie, sogar gleichzeitig den Pulitzer Prize und den National Book Critics Circle Award. Es folgten 'Zuhause' und 'Lila'. Seit Präsident Obama im Wahlkampf durch Iowa kam und ihre Bücher las, stehen sie ständig in Kontakt, und Obama interviewte sie für die 'New York Review of Books'. 2016 wurde ihr für ihr Lebenswerk der 'Library of Congress Prize for American Fiction' zugesprochen. Robinson ist 1943 geboren und lebt heute in Iowa.
Rezension
ein ungewöhnliches, gefühlvolles Buch, ganz ohne Ironie.
mit großer sprachlicher Kraft und aus ungewöhnlicher Perspektive[…]Es handelt sich um die Entdeckung einer gewaltigen Erzählerin.
Lilas Lebensstationen hat Marilynne Robinson kunstvoll ineinander geblendet.
Lila gehört zu den Romanen, die man in einem Zug verschlingen möchte, um am Ende noch einmal von vorne zu beginnen.
ein schönes Buch. Die eigentümliche Perspektive seiner ungebildeten Heldin entfaltet einen stillen Sog
Wie rasend, wie zärtlich Marilynne Robinson Lilas Geschichte erzählt: Als hätte sie sich die Sätze ohne Betäubung aus dem eigenen Leib geschnitten.
Robinson beherrscht ihren Stoff, durch den stets ein Hauch 19. Jahrhundert weht.
eine wundersam zarte Geschichte […] mit Happy end – einem kleinen stillen, auch rührenden. Gleichzeitig […] so fern von jedem Kitsch, wie ein Roman nur sein kann.
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