Beschreibung
Das Theoriekonzept der waldorfpädagogischen Unterrichtsmethoden der Autorin beschreitet Neuland. Als zentrale Hypothese arbeitet sie heraus, dass die Unterrichtsmethode mit dem Weg identisch sei, den die Erkenntnis geht. Das vorgestellte neue Forschungsfeld ist relevant für den Dialog zwischen der Allgemeinen Pädagogik und der Waldorfpädagogik.
Autorenportrait
Angelika Wiehl ist Waldorflehrerin und Dozentin für Pädagogik, Literatur und Ästhetik. Sie baute die Freie Waldorfschule Wolfsburg mit auf, wo sie zwanzig Jahre lang tätig war. Die Autorin ist in der Waldorflehrer- und Erwachsenenbildung tätig und bietet Mediation und Coaching für Pädagogen an. Ihre Promotion erfolgte an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter.
Rezension
«Kann eine bald 100-jährige Pädagogik noch aktuell sein? Sie kann. Und wie! Warum, das liest man in der Dissertation »Propädeutik der Unterrichtsmethoden in der Waldorfpädagogik« von Angelika Wiehl, klar gegliedert, verständlich und undogmatisch formuliert.» (Sibylla Hesse, Erziehungskunst 3/2016)
Leseprobe
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Inhalt
Inhalt: Waldorfpädagogik – Propädeutik der waldorfpädagogischen Unterrichtsmethoden – Methodendiskussion – Erkenntnis und Übung – Anthroposophie als Methode – Waldorfschule als Methodenschule – Methodik der pädagogischen Anthropologie – Rudolf Steiners Herbart-Rezeption – Unterrichtsmethodik der Waldorfschule – Intuitionsmethode – Phänomenologische Methode – Übungen zur Praktischen Ausbildung des Denkens – Lerndispositionen – Nachahmung/Nachahmungslernen – Gedächtnis/Gedächtnislernen – Urteilen/Urteilslernen/Urteilsbildung – Künstlerische Unterrichtsmethoden – Bildhafte Unterrichtsmethoden – Erzählen – Darstellen – Charakterisieren – Methoden für urteilendes Lernen – Schluss/Urteil/Begriff – Methoden des rhythmischen Unterrichts – Epochenunterricht – Gespräch/dialogische Methoden – Rezeptionsschwierigkeit der Waldorfpädagogik.