Beschreibung
Was hält die Gesellschaft wie unsichtbarer Zement zusammen? Cornelius Castoriadis' (1922-1997) Begriff des 'Imaginären' gibt eine differenzierte Antwort.Nicola Condoleos Untersuchung klärt systematisch die mit dem Imaginären verbundenen Kernbegriffe wie Entfremdung, Autonomie und Anerkennung, die bisher zu wenig Beachtung fanden. Das staatliche Gewaltmonopol wird von verschiedenen Seiten beschrieben und analysiert, um den imaginären Anteil in dieser Diskussion beispielhaft zu erläutern. Die Studie denkt nicht nur grundlegende Aspekte der Sozialtheorie neu, sondern kann auch als Einführung in die Philosophie von Castoriadis gelesen werden.
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Rezension
»Ein erfrischend selbstständiges Buch.«
Besprochen in:Portal für Politikwissenschaft, 04.05.2016, Andreas SchindelPhämenologie, 47 (2017), Martin W. Schnell
»Es ist zu hoffen, dass mit Condoleos [...] verdienstvollen Studie nun der Auftakt zu einer breiteren Diskussion der Argumente Castoriadis gemacht ist.«