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Selfies - Selbstthematisierung in der digitalen Bildkultur

Digitale Gesellschaft 63

Erschienen am 19.07.2023, 1. Auflage 2023
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837636659
Sprache: Deutsch
Umfang: 202 S., 30 s/w Illustr., 4 farbige Illustr., 34 Il
Format (T/L/B): 1.4 x 22.5 x 16 cm
Einband: Paperback

Beschreibung

Selfies zählen längst zum alltäglichen Medienhandeln. Sie sind nicht nur Verstärker von Aufmerksamkeiten digitaler Ego-Netzwerke, sondern beherrschen die Bildkulturen unserer Gegenwart. Von Kriegs-Selfies, über die Rich Kids of Instagram und Foodporn hin zur neoliberalen Selbstoptimierung mittels Fitness-Tracker: Ramón Reichert liefert eine messerscharfe Analyse der Selbstthematisierung im digitalen Zeitalter und verbindet so Plattformkritik mit einer Kritik an digitaler Subjektivität.Er rückt Selfies jedoch auch als Ermöglichung einer kritischen Reflexion des Selbst und seiner Praktiken des Erzählens, Zeigens und Mitteilens in den Fokus. Distanziert vom Selfie-Kult legt er widerständige Bildpraktiken beispielsweise in der feministischen Protestbewegung im Iran offen und zeigt, wie neue digitale Kontexte einer selbstreflexiven Thematisierung entstehen können.

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transcript Verlag
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Autorenportrait

Ramón Reichert (Dr. phil.) works as a European project researcher at the University of Lancaster within the Erasmus+ program. He is the program director of the M.Sc. Data Studies at Danube University Krems, Austria. He is a lecturer at the Department of Communication and Media Research at the University of Fribourg, Switzerland, and a lecturer in Contextual Studies at the School of Humanities and Social Sciences at the University of St. Gallen, Switzerland.

Rezension

»Reicherts Abhandlung über Selfies als Ausdrucksform der Selbstthematisierung in der digitalen Bildkultur ist vor allem für Studierende der Kulturwissenschaft interessant.«

»Reichert gelingt es, sein Anliegen, nicht nur über das Selfie als eine alternative Bildpraxis der Selbstdarstellung nachzudenken, sondern auch das Medium als Ermöglichung einer kritischen Selbstreflexion des Selbst und als Mittel des Erzählens, Zeigens und Mitteilens in den Fokus zu rücken.«

»[Der Band] Er verdeutlicht gut, wie Selfies als gesellschaftlicher Mechanismus zur Normalisierung und Integration von sozialer Kontrolle fungieren können. Akribisch arbeitet der Autor auf, wie Selfies als eine Art ambivalenter Indikator für medialen, gesellschaftlichen und technischen Wandel verstanden werden können, der Gesellschaft wie Subjekt gleichermaßen betrifft.«

»Eine interessante Lektüre für alle, die sich analytisch mit dem Phänomen auseinandersetzen wollen.«

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