Beschreibung
Flucht und Migration prägten die Stadt- und Kulturgeschichte Hamburgs von der Neuzeit bis zur Gegenwart. Hamburg ist zentraler Flucht- und Transitort in zeithistorischen Migrationskontexten wie der französischen Emigration in den 1790ern und der Auswanderung in die USA ab 1800, aber auch für Flucht und Deportationen im Nationalsozialismus sowie Migrationsbewegungen nach 1945 bis heute.Der Band versammelt interdisziplinäre Beiträge namhafter Autor_innen, welche die Vielfalt dieser Aspekte betrachten - auch unter Einbezug von Untersuchungen der gegenwärtigen Wohnpraktiken von Geflüchteten in Hamburg. Damit eröffnen sich neue Perspektiven auf die Geschichte der Migration in Hamburg.
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Autorenportrait
Nele Maya Fahnenbruck (Dr. phil.) ist Projektbeauftragte und Bildungsreferentin beim Volksbund Hamburg und arbeitet zu erinnerungskulturellen sowie sport- und kulturhistorischen Fragestellungen. Johanna Meyer-Lenz (Dr. phil.) ist Historikerin und Koordinatorin des Forschungsverbundes zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH/Universität Hamburg) und forscht zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Ihre Forschungsschwerpunkte sind politische Geschichte, Sozialgeschichte, Gendergeschichte und Medizingeschichte.
Rezension
Besprochen in:www.fkghh.uni-hamburg.de, 02.05.2018H-Soz-u-Kult, 06.11.2018, Anne Lisa Carstensen
»Ein äußerst aufschlussreicher Band zu Hamburgs Geschichte [...], anregend gerade aufgrund der unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen und immer dann besonders überzeugend, wenn die Autorinnen und Autoren ihre Dokumente in den Vordergrund stellen und zum Sprechen bringen.«
»Der Sammelband ist ein gelungenes Beispiel für eine an einem lokalen Fokus verankerte Textsammlung zur Frage nach Migration, Flucht und Ankunft, die durch eine mehrere Jahrhunderte umfassende Auswahl an Themen dem Alarmismus in den aktuellen politischen Auseinandersetzungen viele Beispiele für die Historizität von Migrationsprozessen entgegenhält.«