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Dieses unglaubliche Bedürfnis zu glauben

Bibliothek der Psychoanalyse

Erschienen am 15.08.2014, 1. Auflage 2014
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837923292
Sprache: Deutsch
Umfang: 173 S.
Format (T/L/B): 1.4 x 21.1 x 14.9 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Für Julia Kristeva ist Religion nicht nur Illusion und Quelle für Neurosen. Vielmehr geht 'das unglaubliche Bedürfnis zu glauben' jeglicher religiöser Konstruktion voraus: Menschen werden durch dieses Glaubensverlangen geprägt, das mit der Erwartung eines liebenden Dritten beginnt, sich im ersten Sprechen äußert und sich in der Identitätssuche der Jugendlichen fortsetzt, die für Kristeva gläubige Zweifler sind. In Gesprächen und Essays analysiert Kristeva dieses Bedürfnis und veranschaulicht ihre Gedanken anhand von Texten des Heiligen Paulus, Aristoteles, Immanuel Kant, Friedrich Nietzsche, Hannah Arendt, Karol Wojtyla, Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger. Dabei behandelt sie Themen wie die Vater- und Mutterfunktion, Autorität, Idealsucht der Jugend und Feminismus. Ihre Einsichten erhellen gegenwärtige religiöse Konflikte. Auch wenn wir nicht länger an Gott glauben, argumentiert Kristeva, müssen wir an einer kreativen Bestimmung der Menschheit festhalten, die wesentliche Quellen in der christlichen Anthropologie hat.

Produktsicherheitsverordnung

Hersteller:
Psychosozial-Verlag
vertrieb@psychosozial-verlag.de
Walltorstr. 10
DE 35390 Gießen

Autorenportrait

InhaltsangabeInhalt Das große Fragezeichen (anstelle eines Vorworts) Dieses unglaubliche Bedu¨rfnis zu glauben Gespräch mit Carmine Donzelli Von Jesus zu Mozart: Der Unterschied des Christentums Gespräch mit Claire Folscheid Leiden Vorträge in der Fastenzeit, 19. März 2006 Der Geist des Katholizismus Fu¨rchtet euch nicht vor der europäischen Kultur Von den Madonnen zum Akt Eine Darstellung der weiblichen Schönheit Leseeindru¨cke (anstelle eines Nachworts) Anmerkungen Abbildungsnachweis

Rezension

»Das Buch ist ein weiterer Beleg für ein neues psychoanalytisches Verständnis von Spiritualität, das dem Glauben wichtige seelische Funktionen zuweist. Kristeva findet überraschende Übereinstimmungen zwischen modernem psychoanalytischem Denken und der christlichen
Erzählung von Leiden, Opfer und Vergebung.« Michael Utsch, Psychologie Heute, 42. Jg. Heft 12, Dez. 2015 »Ein aufregendes Bändchen, freilich wegen des eigenwilligen Stils nicht immer leicht zu lesen und mit seinen steilen Thesen der Diskussion bedürftig. Umso erfreulicher ist das erschließende Nachwort der erfahrenen Psychoanalytiker Elisabeth Van Quekelberghe und Eberhard Haas, der selbst wichtige Arbeiten zum Gespräch zwischen (christlicher) Religion und Psychoanalyse vorgelegt hat.« Gotthard Fuchs, Christ in der Gegenwart Nr. 41/2019

Leseprobe

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Inhalt

Inhalt Das große Fragezeichen (anstelle eines Vorworts) Dieses unglaubliche Bedürfnis zu glauben Gespräch mit Carmine Donzelli Von Jesus zu Mozart: Der Unterschied des Christentums Gespräch mit Claire Folscheid Leiden Vorträge in der Fastenzeit, 19. März 2006 Der Geist des Katholizismus Fürchtet euch nicht vor der europäischen Kultur Von den Madonnen zum Akt Eine Darstellung der weiblichen Schönheit Leseeindrücke (anstelle eines Nachworts) Anmerkungen Abbildungsnachweis

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