Beschreibung
Die Gestalt des Teufels gilt seit jeher als Personifizierung des Bösen. Um ihn kreisen viele Geschichten und Mythen: Die einen beten ihn an, andere fürchten ihn und wieder andere bezweifeln seine Existenz. Er findet sich in vielen Kulturen, verweist auf Illusionen, Ängste und Hoffnungen, verkörpert kulturelles Wissen und steht gleichzeitig für gesellschaftlich geltende Regeln und Normen. Peter Möhring betrachtet die Figur des Teufels aus religiöser, psychoanalytischer, psychologischer und neurobiologischer Sicht und geht der Frage nach: Wie viel vom Teufel steckt eigentlich in jedem Menschen?
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Leseprobe
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Inhalt
Einleitung
1 Mephistopheles und seine Freunde
2 Anmerkungen zur Geschichte des Teufels
3 Biblische Mythen als Bezugssystem
4 Glaube, Unglaube und Aberglaube: Ein Spiel mit Projektionen
5 Satan ist gelandet
6 Das Böse in der Kunst
7 Mephistopheles in der Literatur
8 Post-faustisch Aufgeklärtes
9 Das Bedürfnis zu glauben im Diskurs
10 Aufklärung im Dilemma
11 Aufklärung der Aufklärung!
12 Sigmund Freud und die Aufklärung
13 Aufklärung und Ressentiment
14 Das unglaublich intensive Bedürfnis zu glauben
15 Dementalisierung und Urteilsdependenz
16 Horizontale und vertikale psychische Spaltung
17 Eine Hardware für den Glauben
18 Über Denken denken
19 Ein Teufel für das 21. Jahrhundert?
20 Digitale Information und Dataismus
21 Homo Diabolus – Des Teufels alte neue Kleider
Literatur
Abbildungsnachweise