Beschreibung
In den 1920er Jahren erlebt Hannover seine kulturelle Blütezeit auf nahezu allen künstlerischen Gebieten. Eine Handvoll umtriebiger Künstler, Kuratoren, Publizisten und Verleger zelebriert hier ein Jahrzehnt der internationalen Avantgarde. Treibende Kräfte und zentrale Gestalten sind Kurt Schwitters und sein Freund Christof Spengemann, der zugleich wichtigster Chronist der hannoverschen Avantgarde und leidenschaftlicher Kritiker der lokalen Kunstszene ist. Autor Peter Struck kreiert aus den grotesken Texten und bizarren Glossen von Schwitters und Spengemann, Johann Frerking, Paul Steegemann und Joachim Ringelnatz, Bernhard Gröttrup, Käte Steinitz sowie Hans Arp, Friedrich Wilhelm Wagner und Erich Maria Remarque ein Panorama, das den Geist dieser hannoverschen Ausnahmejahre lebendig werden lässt.
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Autorenportrait
Peter Struck, Dr. phil., Jahrgang 1967, studierte Kulturwissenschaften und machte eine Ausbildung zum Fachzeitschriftenredakteur. Zur Bau- und Kulturgeschichte Hannovers veröffentlichte er verschiedene Publikationen, Schwerpunkte seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit bilden die regionale Kulturgeschichte, die Europäische Gartenkunst und die Filmwissenschaft. Peter Struck lebt als freier Publizist, Kurator und Dozent in Hannover und leitet dort seit 2007 den KRONEN SIEBEN FilmKunstRaum. Der Autor im Internet: www.p-struck.de
Rezension
»Die eigentliche, viel leisere Kunst aber vollbringt Struck in seiner
Fertigkeit, die Worte der anderen geschickt, flüssig und klug kuratiert zu einem sinnvollen Ganzen zu verweben. Und das ist ein Genuss.«
Amelia Wichnewski in: KULTURSPIEGEL, NDR 1 Niedersachsen, 17. Apr 2018
»Eine kulturelle Blütezeit, in die der Autor Peter Struck den Leser mitnimmt.. (…) Das ist ein Genuss – spitzzüngige Kritiken, scharfsinnige Analysen und launige Privatkorrespondenzen lassen die 1920er Jahre in Hannover wieder
auferstehen.«
Amelia Wichnewski in: NDR 1 Niedersachsen, Kulturspiegel, 17. April 2018
»Struck ist dafür tief in die Archive gestiegen, hat viele frische Zitate zutage gefördert – und legt Zeugnisse des damaligen Publikationseifers vor.«
Daniel Alexander Schacht in: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11. November 2017
»Strucks quellenintensive Arbeit öffnet den Blick auf eine intensive Künstlergemeinde, die auf allen Gebieten die künstlerische Blüte des Jahrzehnts vorantrieb.«
Christoph Huppert in: Neue Deister Zeitung, 27. März 2018